Medizinprodukte-Verordnung

EU-Abgeordnete machen der Branche Hoffnung

| Redakteur: Peter Reinhardt

Delegation von Medizintechnik-Unternehmen in Brüssel (v.l).: Carmen Butsch (Karl Storz), Jan Unverhau (IHK Schwarzwald-Baar-Heuberg), Yvonne Glienke (MedicalMountains), Reinhold Bücher (KLS Martin), Sven Lazic (Peter Lazic), Martin Leonhard (Karl Storz), Christian Sowada (Admedes), Peter Gebhard (Dräger), Heike Zepf (Zepf Medical Instruments), Konrad Kobel (Aesculap), Dick Boxem (Rudolf Medical), Thomas Marquard (Aesculap), Michael Herzog (Henke-Sass, Wolf).
Delegation von Medizintechnik-Unternehmen in Brüssel (v.l).: Carmen Butsch (Karl Storz), Jan Unverhau (IHK Schwarzwald-Baar-Heuberg), Yvonne Glienke (MedicalMountains), Reinhold Bücher (KLS Martin), Sven Lazic (Peter Lazic), Martin Leonhard (Karl Storz), Christian Sowada (Admedes), Peter Gebhard (Dräger), Heike Zepf (Zepf Medical Instruments), Konrad Kobel (Aesculap), Dick Boxem (Rudolf Medical), Thomas Marquard (Aesculap), Michael Herzog (Henke-Sass, Wolf). (Bild: IHK)

Vertreter der Tuttlinger Medizintechnikbranche führten am Dienstag in Brüssel erneut Gespräche mit Abgeordneten des Europaparlaments. Ziel: auf Mängel in der geplanten Medizinprodukte-Verordnung hinweisen. Die Abgeordneten machten den Herstellern Hoffnung: Der vorliegende Entwurf würde in dieser Form auf keinen Fall in ein Gesetz umgewandelt werden. Das Europaparlament will die Verordnung am 22. Oktober verabschieden.

Repräsentanten von zehn Tuttlinger Medizintechnikunternehmen sowie Yvonne Glienke von der regionalen Clusterorganisation Medical-Mountains AG und Jan Unverhau als Justiziar der IHK Schwarzwald-Baar-Heuberg hatten die Abgeordneten des Europaparlaments am Dienstagmorgen zu seinem Sondertreffen in Sachen Medizinprodukte-Verordnung eingeladen. Auch die Verbände Spectaris und ZVEI beteiligten sich an dem Gespräch in der Brüsseler Vertretung des Landes Baden-Württemberg. Führende Gesprächspartner auf Seiten der Parlamentarier waren die Abgeordneten Catherine Trautmann, Holger Kramer und Dr. Andreas Schwab.

Medizintechnikhersteller bieten fachliche Unterstützung im Gesetzgebungsverfahren an

„Teile des Gesetzentwurfs gefährden die Patientenversorgung in Europa – obwohl wir alle gemeinsam mehr Patientensicherheit wünschen“, beschrieb Yvonne Glienke den Spannungsbogen, in dem sich die Diskussion über die Medizinprodukte-Verordnung seit über einem Jahr bewegt. Medical-Mountains und die Medizintechnikhersteller seien nach Brüssel gekommen, um ihre fachliche Unterstützung im Gesetzgebungsverfahren anzubieten und konstruktive Verbesserungsvorschläge für die Verordnung vorzulegen.

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