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Hartmann bevorzugt Projekte, die im zweiten Jahr „grün“ werden
Ebenso wie der Austausch der Kompressoren erfolgte auch der komplexe Aufbau der neuen Kälteanlage bei laufender Produktion. Nach ersten Anlaufschwierigkeiten funktioniert das Zusammenspiel zwischen Wärmerückgewinnung und Absorptionskältemaschine heute problemlos.
Allein in den ersten zehn Monaten nach der Inbetriebnahme der Kälteanlage hat das Unternehmen mehr als 700.000 kWh an Strom für die Kühlung der Schaltschränke gespart. „Außerdem fördert das BAFA den Austausch von dezentralen Altgeräten gegen eine zentralisierte Kälteanlage mit einer Abwärmenutzung“, berichtet Mak. „Nach unserer Rechnung erhalten wir im vierten, spätestens aber im fünften Jahr einen echten Rückfluss aus der Anlage“, ergänzt Christian Koch. „Da es bei dieser Anlage um die Themen Energie und Umwelt geht, lässt unsere Geschäftsführung einen späteren Cashflow zu. Normalerweise bevorzugen wir Projekte, die im zweiten Jahr ‚grün‘ werden.“
Autorin: Stephanie Banse ist Journalistin in Hamburg.
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