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3D-Dentaldruck Oqton und Eplus-3D schließen strategische Partnerschaft

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Der belgische Automatisierungssoftware-Anbieter Oqton und der chinesische 3D-Drucker-Hersteller Eplus-3D haben eine strategische Partnerschaft bekannt gegeben. Sie soll Dentallaboren eine höhere Produktivität und Rückverfolgbarkeit ermöglichen.

Oqton bündelt Entwicklung und Produktion mit einem KI-gestützten, technologie-unabhängigen, cloudbasierten Manufacturing OS (Fertigungsbetriebssystem), das für vollständige Rückverfolgbarkeit und Transparenz im Unternehmen sorgt.
Oqton bündelt Entwicklung und Produktion mit einem KI-gestützten, technologie-unabhängigen, cloudbasierten Manufacturing OS (Fertigungsbetriebssystem), das für vollständige Rückverfolgbarkeit und Transparenz im Unternehmen sorgt.
(Bild: Oqton )

Bei Zahnrestaurationen handelt es sich um patientenspezifische Behandlungen, was sie zur perfekten Anwendung für die additive Fertigung macht. Dentallabore, die versuchen, die additive Fertigung in ihre Produktionsabläufe zu integrieren, sehen sich jedoch häufig mit einem Mangel an qualifiziertem Personal und zeitaufwendigen, sich wiederholenden Arbeitsabläufen konfrontiert. Außerdem müssen Vorschriften wie die EU-Verordnung über Medizinprodukte eingehalten und Zertifizierungen (z. B. nach ISO 13485) vorgewiesen werden. Diese erfordern eine durchgängige Verfolgbarkeit von Maschinen, Personen und Material während jedes einzelnen Schritts des dentalen Arbeitsablaufs.

Nun soll eine strategische Partnerschaft von Oqton und Eplus-3D den Weg für vollständig zurückverfolgbare und automatisierbare Dentallösungen ebnen. Wie Oqton mitteilt, können die Kunden von Eplus-3D mit dem Manufacturing OS von Oqton dank des Manufacturing Execution Systems (MES) und der Maschinenüberwachung (IoT) den gesamten Produktionsablauf zurückverfolgen. Durch den Einsatz von KI soll das Manufacturing OS den End-to-End-Workflow vom ersten Entwurf bis zur Vorbereitung von Dateien für die Produktion automatisieren.

Laut Oqton ermöglicht die Software ein geschichtetes, hochdichtes Nesting und eine ineinandergreifende 3D-Verschachtelung von herausnehmbaren Teilprothesen. So kann eine deutlich größere Anzahl von Teilen untergebracht werden. Durch Optimierung der Stützstrategien soll außerdem weniger Nachbearbeitungszeit anfallen, heißt es. Das Manufacturing OS erleichtere darüber hinaus die Planung von Personal, Maschinen und Material über mehrere Produktionsstandorte hinweg mit vollständiger Versionshistorie.

Weitere Artikel zur Führung von Medizintechnik-Unternehmen finden Sie in unserem Themenkanal Management.

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