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Laserbearbeitung

Lasys 2012 zeigt Lasersysteme für die Medizintechnik

| Redakteur: Kathrin Schäfer

Vom 12. bis 14. Juni können Besucher der „Lasys 2012“ in Stuttgart erleben, wie Laser in der Medizintechnik eingesetzt werden. Gezeigt werden Maschinen, Verfahren, Dienstleistungen und laserspezifische Maschinensubsysteme.

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Bild 1: 3- und 5-Achs Laser-Mikrobearbeitungsmaschinen sind in der Lage, mit mehreren unterschiedlichen Laserstrahlquellen zu arbeiten oder auch im gleichen Arbeitsgang spanende Arbeitsschritte durchzuführen (Bild: Kugler)
Bild 1: 3- und 5-Achs Laser-Mikrobearbeitungsmaschinen sind in der Lage, mit mehreren unterschiedlichen Laserstrahlquellen zu arbeiten oder auch im gleichen Arbeitsgang spanende Arbeitsschritte durchzuführen (Bild: Kugler)

„Ob in der Herstellung von medizinischen Instrumenten oder Implantaten, der Laser arbeitet schnell, reproduzierbar und mit allerhöchster Qualität. Ohne Laser wären zum Beispiel Herzschrittmacher oder Stents gar nicht herstellbar“, erläutert Lothar Kugler, Geschäftsführer der Kugler GmbH. „Und dabei macht man sich immer mehr die Vorteile der Ultrakurzpulslaser-Materialbearbeitung zunutze“, ergänzt Dr. Erwin Jäger, Geschäftsführer von Topag Lasertechnik GmbH. Dass der Laser mittlerweile einen sehr hohen Stellenwert als Werkzeug in der Medizintechnik erlangt hat, wird auch die „Lasys 2012“, internationale Fachmesse für Laser-Materialbearbeitung, widerspiegeln.

Ein wachstumsstarker Markt

„Die Medizintechnik lässt als starker, wachstumsstabiler Markt bei vielen Firmen, die dort noch nicht engagiert sind, das Gefühl aufkommen, ein wichtiges Geschäftsfeld zu vernachlässigen“, sagt Gerhard Hein, Geschäftsführer der Arbeitsgemeinschaft Laser und Lasersysteme für die Materialbearbeitung im VDMA.

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Sein Weltmarktvolumen wird Ende 2010 laut VDMA je nach Abgrenzung auf 100 bis 220 Milliarden US-Dollar geschätzt. Die Bandbreite der Laseranwendungen in diesem Marktsegment ist entsprechend sehr vielfältig: „Verfahren wie Laserschneiden, -strukturieren, -schweißen und -bohren, oder Laserbeschriften werden bei der Herstellung von Medizinprodukten bereits häufig eingesetzt etwa bei der Produktion von medizinischen Sägeblättern, Augenskalpellen, chirurgischen Nadeln und vielem mehr“, sagt Dr. Siegfried Pause, Geschäftsführer der LLT Applikation GmbH. Mit Nahtschweißen und Beschriften von Kameras für die Endoskopie, Schneiden und Schweißen von Wundspreizern, Punktschweißen von Fangkörbchen, Beschriften von Hüftgelenkspfannen, gasdichtem Schweißen von Herzschrittmachern ließe sich die Liste der Anwendungen noch lange weiterführen.

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