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Laserbearbeitung

Lasys 2012 zeigt Lasersysteme für die Medizintechnik

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Große Vielfalt, kleine Losgrößen

Eines ist klar, die Medizintechnik stellt höchste Anforderungen an die Materialbearbeitung: Viele Produkte werden zunehmend kleiner, sie sollen zudem möglichst geringen thermischen Einfluss nehmen, sterilisations- und korrosionsbeständig sein, glatte, porenfreie Oberflächen besitzen, außerdem wirtschaftlich gefertigt werden möglichst ohne Nacharbeit und Reinigungsaufwand. Hinzu kommt, dass in der Medizintechnik eine große Produktvielfalt vorliegt, aber oft kleine Losgrößen. Einige Aussteller der „Lasys 2012“ zeigen beispielhaft, dass gerade wegen der hohen Anforderungen Lasersysteme hier prädestiniert Einsatz finden.

Den richtigen Laser wählen

„Es kommt auf die richtige Kombination der Laserstrahlquelle, des Materials selbst und der Maschine an, um optimale Laserschnitte oder Laserschweißnähte im Mikrometerbereich herzustellen“, hat Kugler erfahren. Die Kugler GmbH stellt 3- und 5-Achs-Laser-Mikrobearbeitungsmaschinen auf der Fachmesse vor, die in der Lage sind, mit mehreren unterschiedlichen Laserstrahlquellen zu arbeiten, oder auch im gleichen Arbeitsgang spanende Arbeitsschritte durchzuführen (Bild 1).

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„Das ermöglicht dem Hersteller, sehr komplexe Bauteile in einer Aufspannung in der gleichen Maschine zu bearbeiten. So können zum Beispiel in der neuen Maschinengeneration komplexe Mikrobauteile geschweißt, geschnitten und gekennzeichnet werden - jede Bearbeitung mit einer anderen Strahlquelle“, sagt Kugler. Ihm zufolge nehmen auch die Produktkennzeichnung, die Rückverfolgbarkeit und der Plagiatschutz in der Medizintechnik einen sehr hohen Stellenwert ein.

Für Toleranzen bis in den µ-Bereich

„Neben den klassischen Nd: YAG-Lasern werden heute zunehmend Faser- und Scheibenlaser angewendet, da sie sich aufgrund der hervorragenden Strahlqualität besonders für die Präzisions- und Mikrobearbeitung eignen“, erklärt Dr. Pause. LLT Applikation wird auf der „Lasys“ die weiterentwickelte Laser-Präzisionsschneideanlage „Precicut 50/35“ vorstellen, die besonders für die Fertigung von Präzisionsflachteilen wie Implantaten, medizinischen Sägeblättern, Brillengestellen, aber auch rotationssymmetrischen Teilen, wie etwa Knochenbohrern, konzipiert ist (Bild 2).

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