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VDMA Tonnenweise Tradition – 40. Metav mit Medical Area

| Redakteur: Peter Reinhardt

Auf der 40. Metav in Düsseldorf gibt es auch in diesem Jahr wieder eine „Medical Area“. Traditionell präsentieren die Aussteller dieser Sonderschau die Themen Zerspanung und Automation speziell im Kontext der Herstellung von Medizinprodukten wie Implantaten und chirurgischen Instrumenten.

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Die automatisierte Fertigung gewinnt bei der Produktion von Medizinprodukten rasant an Bedeutung. Diese und weitere Technologien für die Medizintechnik zeigt die Metav im Allgemeinen und die ,Medical Area‘ im Speziellen in bewährter Tradition auch 2020.
Die automatisierte Fertigung gewinnt bei der Produktion von Medizinprodukten rasant an Bedeutung. Diese und weitere Technologien für die Medizintechnik zeigt die Metav im Allgemeinen und die ,Medical Area‘ im Speziellen in bewährter Tradition auch 2020.
(Bild: ctillmann /Messe Düsseldorf)
  • Lösungen organisatorischer Art neben reiner Maschinenmesse
  • Sicherheitskonzepte für Werkzeugmaschinen, cyberphysikalische Betriebsmittel und moderne Metallbearbeitung als zentrale Themen der Messe
  • Innovative Ideen zur Fertigung von Medizinprodukten

Es war im März 1980, als die Metav, damals mit dem Untertitel „der Markt für Metallbearbeitung“, erstmals ihre Tore öffnete. In diesem Jahr feiert sie nun vom 10. bis 13. März ihr 40-jähriges Jubiläum in Düsseldorf. Zwar schlägt sich die Sorge vor einem Konjunkturabschwung im allgemeinen Maschinenbau in einer sinkenden Ausstellerzahl nieder, aber technologisch fällt die Messe für Zerspanung und Automation in eine spannende Zeit. Nicht von ungefähr ergänzt der VDW seinen Messeslogan „Power your Business“ in diesem Jahr um das Versprechen „tonnenweise Tradition, serienweise Innovation“. Will sagen: Die 21. Auflage der Metav bildet den technologischen Wandel in nahezu allen Facetten der Produktionstechnik als Marktplatz der Branche in unmittelbarer Nähe zu Herstellern und Anwendern der Metallbearbeitung ab.

Niklas Kuczaty, Geschäftsführer der Arbeitsgemeinschaft Medizintechnik im VDMA: „Die automatisierte Fertigung gewinnt bei der Produktion von Medizinprodukten rasant an Bedeutung. Diese und weitere Technologien für die Medizintechnik zeigt die Metav im Allgemeinen und die ,Medical Area‘ im Speziellen in bewährter Tradition auch 2020.“
Niklas Kuczaty, Geschäftsführer der Arbeitsgemeinschaft Medizintechnik im VDMA: „Die automatisierte Fertigung gewinnt bei der Produktion von Medizinprodukten rasant an Bedeutung. Diese und weitere Technologien für die Medizintechnik zeigt die Metav im Allgemeinen und die ,Medical Area‘ im Speziellen in bewährter Tradition auch 2020.“
(Bild: VDMA)

Reiner Hammerl, Geschäftsführer Vertrieb der Index-Werke in Esslingen, beschreibt das wie folgt: „Die deutlichste Entwicklung der Metav besteht darin, dass sie weggeht von der reinen Maschinenmesse hin zur Darstellung der Prozesskette und zum Angebot von Lösungen, auch organisatorischer Art.“ Thematisch schlägt sich das unter anderem wie folgt nieder:

  • Sicherheit als strategischer Prozess: Mit der europäischen Maschinenrichtlinie steht derzeit das wohl bedeutendste Regelwerk für den Bereich Maschinensicherheit auf dem Prüfstand. Gleich am ersten Messetag gibt der Metav Safety Day Einblicke in Sicherheitskonzepte für Werkzeugmaschinen.
  • Die Zukunft ist cyberphysikalisch: Produkte der Spannmittelindustrie wandeln sich zunehmend zu cyberphysikalischen Betriebsmitteln. Über den aktuellen Stand der Technik und neue Megatrends informiert das VDMA-Forum Spanntechnik am zweiten Messetag in Halle 1.
  • Industrie 4.0 verändert Werkzeugmaschinen und deren Umfeld: Am dritten Messetag zeigt das erste „MAV Innovationsforum Düsseldorf“ im Kongresscenter Düsseldorf Theorie und Praxis moderner Metallbearbeitung.

Auch abseits der „Medical Area“ viel Medizintechnik-Metallbearbeitung

In guter Tradition gibt es auch wieder einen Sonderbereich für Medizintechnik. Was im Jahr 2010 mit „Metal meets Medical“ begann, wird inzwischen als „Medical Area“ fortgeführt. Auf die Besucher warten unter anderem eine Citizen-CNC-Drehmaschine zur Implantateherstellung, Lösungen von Cellro zur Automatisierung der Medizinproduktefertigung und Spanbruch-Systeme von HB Turn Key zur Lösung des lästigen Späneproblems. Darüber hinaus ist das IFW der Leibniz Universität Hannover mit Forschungsaktivitäten präsent. Besonders interessant wird es am Donnerstag auch in der Industrie-Arena in Halle 1. Ab 13:00 Uhr steht dann die Medizintechnik im Mittelpunkt.

Traditionell gibt es für Besucher aus der Branche aber auch über die Sonderschau hinaus viel in Sachen Metallbearbeitung von Medizintechnik zu sehen. Denn auch abseits der „Medical Area“ zeigen die Aussteller Lösungen für diese Zielgruppe. Dazu Niklas Kuczaty, Geschäftsführer der Arbeitsgemeinschaft Medizintechnik im VDMA: „Die automatisierte Fertigung gewinnt bei der Produktion von Medizinprodukten rasant an Bedeutung. Diese und weitere Technologien für die Medizintechnik zeigt die Metav im Allgemeinen und die ,Medical Area‘ im Speziellen in bewährter Tradition auch 2020.“ pr

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