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Erleben, bewerten, einsetzen Die EMO 2025 zeigt, wie heute Metallbearbeitung geht

Von Cornelia Gewiehs / VDW 4 min Lesedauer

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Automatisierte Maschinen, kollaborative Roboter, 3D-Druck, künstliche Intelligenz in datengetriebenen Prozessketten verändern die Welt der Metallbearbeitung. Die EMO Hannover 2025 gibt Einblicke.

Die EMO Hannover 2025 will Ende September Wege weisen, auf denen Metallbearbeiter die herrschenden Herausforderungen ihrer Branche möglichst stolperfrei gehen können. Hier ein Überblick dazu ...(Bild:  VDW)
Die EMO Hannover 2025 will Ende September Wege weisen, auf denen Metallbearbeiter die herrschenden Herausforderungen ihrer Branche möglichst stolperfrei gehen können. Hier ein Überblick dazu ...
(Bild: VDW)

Die derzeitigen Entwicklungstrends in puncto Metallbearbeitung zu erkennen und dabei auch noch den Überblick zu behalten, ist eine Herausforderung. Die entscheidende Frage bleibt nämlich: Wie kann das einzelne Unternehmen das Angebot für sich richtig einordnen und gewinnbringend nutzen? Die EMO Hannover 2025, die vom 22. bis 26. September stattfindet, bietet Entscheidungshilfen, wie der EMO-Macher vom Verein Deutscher Werkzeugmaschinenfabrikanten (VDW) versprecht. Und für Dr. Markus Heering, dem Geschäftsführer des VDW, ist dieses Event weit mehr als eine bloße Messe: „Als Plattform für den Dialog zwischen allen internationalen Akteuren der Branche – also Herstellern wie Anwendern, ist die EMO einzigartig. Denn nirgends treffen die Gäste auf so viel internationale Expertise wie in Hannover.“ Das werde nicht nur an den Ständen der Aussteller deutlich, sondern auch in Vortragsveranstaltungen und Foren sowie an den Gemeinschaftsständen mit Fokusthemen, die für die Zukunft der Metallbearbeitung eine besondere Bedeutung haben. Es bieten sich jede Menge Gelegenheiten zum Erfahrungsaustausch, Networking und Kennenlernen möglicher Geschäftspartner.

Digitalisierung und KI sind die Garanten für die Zukunft

Modernisierungsbedarf gebe es außerdem in nahezu jeder Fabrik oder Produktionsstätte. Und der internationale Wettbewerb zwinge Unternehmen, nach Optimierungspotenzialen zu fahnden. Steigende Kosten, Energie- und Rohstoffpreise sowie die neuen Zielvorgaben bei CO2-Emissionen sowie die geforderte Kreislaufwirtschaft gelten als wesentliche Treiber und halten den Blutdruck der Akteure hoch. Anspruchsvolle Anwendungen – wie etwa mit Blick auf die Luft- und Raumfahrt, Medizintechnik oder bei erneuerbaren Energien – erfordern neues technisches Know-how und ein höheres Level von Produktivität und Qualität, wie es weiter heißt. Zusätzlich änderten sich die genutzten Materialien, die bearbeitet werden müssen. Hochleistungsmaterialien oder beschichtete Werkstoffe werden dabei immer dünner und leichter, aber fester und haltbarer, korrosions- und hitzebeständiger. Die Bearbeitung erfordert deshalb tieferes Fachwissen, was aber in Zeiten steigenden Fachkräftemangels den Blick auf digitale Unterstützung und künstliche Intelligenz (KI) lenkt.

Automatisierung muss die Produktivität und Marktchancen steigern

Die EMO Hannover zeige deshalb entsprechende Lösungswege auf. Entscheider können etwa auf dem Erfahrungsschatz von Ausstellern und Experten aufbauen, um Investitionsrisiken zu reduzieren. Denn unabhängig davon, ob Unternehmen Komponenten für die Herstellung von Diagnostikgeräten in der Medizintechnik oder komplexe Geometrien für sicherheitskritische Teile in der Luftfahrt fertigen – Investitionen in Produktionslinien, Robotertechnik oder Software können sich immer nur dann amortisieren, wenn dadurch die Produktivität gesteigert wird, oder sich damit neue Geschäftsfelder erschließen lassen. Das gelinge umso zuverlässiger, je leichter sich Partner entlang der Wertschöpfungskette auch sicher finden und dann intensiv miteinander kooperierten.

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