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Kooperationen als Wettbewerbsfaktor
Eine Option, um diesem steigenden Kostendruck zu begegnen, legt Till Bauer von der MSD Sharp & Dohme GmbH aus Sicht eines Pharmakonzerns dar. Seinen Vortrag zu strategischen Kooperationen für die Gesundheitsforschung beginnt er mit einer Provokation. „Warum bin ich heute hier?“, räsoniert er, um schnell zu antworten: „Der Kostendruck steigt, alles wird nach dem Nutzen hinterfragt. Das sind Herausforderungen nicht nur für die Pharmaindustrie, sondern auch für die Medizintechnik. Strategische Kooperationen können hier eine Lösung sein, um Neues zu entwickeln.“
Doch wie sehen solche Lösungsansätze aus? In der Medizintechnik seien viele Technologien im Umlauf, so Bauer, die man mit einem therapeutischen - sprich pharmazeutischen (Anm. der Redaktion) - Nutzen verbinden könne. Und weiter: „Die Schnittstelle zum Medizinproduktebereich ergibt sich meistens aus der Medikation.“
In der Onkologie beispielsweise seien Kombinationsprodukte bereits heute gang und gäbe. Bauer erachtet es als wichtig, hier Expertise und Ressourcen zu vernetzen, um mit gemeinsamen Projekten am Markt vertreten zu sein, denn: „Kooperationsprodukte sind ein wettbewerbsabgrenzender Faktor.“
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