France

NeZuMed-Kooperationskongress

Partnerschaften als Geschäftsmodell der Zukunft

Seite: 2/5

Anbieter zum Thema

Dies sind hohe Ansprüche an Geräte, deren Entwicklungszeit im Schnitt circa fünf Jahre beträgt und die dann - und dies unterscheidet die Medizintechnik von anderen Branchen -, gut und gerne 15 bis 18 Jahre im Einsatz sind. Die zahlreichen Komponenten im Gerät, wie beispielsweise Sensoren oder Aktuoren, müssen ebenfalls über eine lange Lebensdauer verfügen. Die Anforderungen an Sicherheit und Regularien seien außerdem in der Medizintechnik besonders hoch, warnt Feiler: „Das sollte man beachten in unserem Geschäft.“

Partnerschaften mit Lieferanten eingehen

Wie gestaltet Fresenius sein Verhältnis zu Lieferanten? Der Status Quo sieht so aus: Fresenius entwickelt Produkte, spezifiziert sie, sucht Lieferanten und betreut diese, samt der dazugehörigen Sublieferanten. Das Wunschbild des Dialysespezialisten sieht jedoch andere Konstellationen vor. Denn für die Zukunft rechnet Fresenius mit einer weiterhin stark steigenden Zahl an Patienten. Diese werden zunehmend auch in der Heimdialyse betreut.

Um hier Wachstumszahlen zu erwirtschaften, verfolgt der Konzern zwei Ziele: Zum einen, die Effektivität in der Produktion zu steigern. Zum anderen, stärker auf die Leistungen von Zulieferunternehmen zuzugreifen.

Die stärkere Abhängigkeit von Dienstleistern und Systempartnern bringt auch besondere Anforderungen mit sich. Feiler fordert: „Ich möchte auf eine Firma zurückgreifen, die in ihrem Bereich führend ist. Sie soll zusammen mit Fresenius Ideen entwickeln, dokumentieren und in Produkte überführen. Außerdem muss der Partner eine starke Expertise im Projektmanagement mitbringen.“

(ID:34419830)