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NeZuMed-Kooperationskongress

Partnerschaften als Geschäftsmodell der Zukunft

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Enge Verzahnung mit Lieferanten

Wachstumspotential sieht er für seinen Markt vor allem in einem Mehr an Funktionalität, an Elektronik, an Präzision und einer immer größeren Variantenvielfalt. Die Folge: Hersteller werden mehr und mehr Innovationen vom Beschaffungsmarkt benötigen, und: Sie werden sich noch enger mit ihren Lieferanten verzahnen. Diese müssen zukünftig gute Logistikkonzepte, wettbewerbsfähige Kostenstrukturen sowie die nötigen Dokumentationen für Zulassungszwecke und technische Nachweise erbringen. Wankerl: „Wir erwarten von jedem unserer Lieferanten ein Qualitätsmanagementsystem.“ Denn letztendlich „ist unser Erfolg maßgeblich von der Qualität unserer Lieferanten bestimmt.“

Der Druck auf Lieferanten steigt

Dass viele dieser Forderungen schon heute Realität sind, macht der Vortrag von Bernd Frühwald, Vice President Industrial und Healthcare Solutions bei Bühler Motor, deutlich. Aus Zulieferersicht heißt das: „Unser Kunde hat ein Konzept, und wir setzen es in ein Antriebssystem um.“ Hierzu nimmt er wiederum den Kunden in die Pflicht: „Bei einer frühzeitigen Einbindung in die Produktentwicklung ist es möglich, alle Ziele einzuhalten.“

Wohin für ihn die Reise geht? Nach seiner Erfahrung wird der Kostendruck in der Medizintechnik aktuell immer höher. Hinzu kommt: Qualitätsstandards haben sich verschärft. „Welcher Zulieferer kann es sich heute noch leisten, nicht nach 13485 zertifiziert zu sein?“, lautet seine rhetorisch gemeinte Frage.

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