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Clean Controlling Medical

Partikuläre Sauberkeit in der Medizintechnik

| Redakteur: Julia Engelke

Die normativen Anforderungen in der Medizintechnik sind vielfältig, gerade bei partikulärer Verunreinigung von Oberflächen. In manchen Normen ist das Vorgehen bei der Prüfung der partikulären Verschmutzung nicht ausreichend beschrieben, so dass die Vergleichbarkeit zwischen Prüfergebnissen von verschiedenen Laboren nicht gegeben ist. In anderen Fällen sind die Bedingungen so starr vorgegeben, dass sie die vielfältige Realität nicht ausreichend berücksichtigen.

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Die mikroskopische Analyse von partikulären Verunreinigungen ist eine der bewährten Analyse-Verfahren.
Die mikroskopische Analyse von partikulären Verunreinigungen ist eine der bewährten Analyse-Verfahren.
(Bild: Clean Controlling Medical)
  • Fachfremde Norm für Grenzwertvorgaben
  • Mikroskopische Analyse sowie optischer Flüssigkeitspartikelzähler direkt im Extrakt
  • Von der Automobilindustrie gelernt

Eine gerne herangezogene Norm, auch weil darin Grenzwertvorgaben enthalten sind, ist die eigentlich fachfremde USP 788. Diese bezieht sich ursprünglich auf Injektionsflüssigkeiten, weshalb die Extraktion, wie bei der Prüfung eines Medizinproduktes nötig, nicht beschrieben wird. Methodisch wird in der USP 788 auch die mikroskopische Methode beschrieben, die Analyse der Partikel durch eine direkte Zählung in der Flüssigkeit mittels optischen Partikelzähler wird hierbei aber favorisiert.

Bewährte Analyse-Verfahren

Das Prüflabor Clean Controlling Medical hat langjährige Erfahrung mit der Analyse von partikulären Verunreinigungen auf Medizintechnik-Produkten und bietet die USP-788-konforme Analyse sowohl mittels mikroskopischer Analyse als auch durch den optischen Flüssigkeitspartikelzähler direkt im Extrakt. Das hat den Vorteil, dass keine Filtration der Probe nötig ist. Im Gegensatz zur mikroskopischen Methode können die gezählten Partikel im Nachhinein nicht mehr für weitergehende Prüfungen (z.B. Materialbestimmung) genutzt werden, da die Probe nach der Zählung nicht mehr weiterverwendet werden kann. Sollten solche weiterführende Analysen gewünscht sein empfiehlt sich die mikroskopische Methode, da dann die Partikel auf dem Analysefilter verbleiben und gegeben falls archiviert werden können. Von zunehmender Relevanz sind auch die Analysen gemäß VDA 19.1 bzw. DIN EN ISO 16232. In dieser „Bibel“ der partikulären Verunreinigungen werden explizit Extraktion, Filtration, mikroskopische Analyse und die Qualifizierung dieser Aspekte beschrieben. Clean Controlling bietet hierfür bewährte Analyse-Verfahren, die schon über viele Jahre für Sauberkeitsprüfungen von Komponenten in der Automobilindustrie Anwendung finden.

Clean Controlling Medical auf der T4M: Halle 9, Stand D61

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