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Cim Med Nachhaltige Komponenten für nachhaltige Medizingeräte

Redakteur: Kathrin Schäfer

Zunehmend werden energiesparende, langlebige und materialeffiziente Medizingeräte nachgefragt. Damit wird deren Nachhaltigkeit zum Verkaufsargument. Die Firma Cim Med fertigt medizinische Trägersysteme deshalb aus Aluminium.

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Aluminium: Das Leichtmetall hat eine lange Lebensdauer, und das bei gleichbleibenden Eigenschaften. Außerdem ist es gesundheitlich unbedenklich.
Aluminium: Das Leichtmetall hat eine lange Lebensdauer, und das bei gleichbleibenden Eigenschaften. Außerdem ist es gesundheitlich unbedenklich.
(Bild: Cim Med)

Eine nachhaltige Konstruktion garantiert die Langlebigkeit und die Recyclebarkeit medizinischer Apparate. Sie verringert außerdem den Energieaufwand und die Umweltbelastung. Im Idealfall können Krankenhäuser und Praxen dadurch Kosten sparen.

Nachhaltige Konstruktion in der Medizintechnik ist nur mit einem ganzheitlichen Ansatz realisierbar. Das heißt: Im Fertigungsprozess sind neben ökologischen auch wirtschaftliche Faktoren im Blick zu behalten. Langfristiges Denken ist bei der Konstruktion und Herstellung genauso notwendig wie eine schnelle Reaktionsfähigkeit, da sich die Bewertung bestimmter Materialien und Stoffe in Bezug auf ihre Umweltverträglichkeit im Laufe der Zeit verändert.

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Medizingerätetauglich und außerdem nachhaltig

Medizingeräte haben zudem ganz eigene Anforderungen, die der Konstruktion und dem Materialeinsatz Grenzen setzen. Bei der Fertigung ist neben der Nachhaltigkeit ganz besonders auf Faktoren wie Hygiene, Sterilisierbarkeit oder Sicherheit zu achten. Dies gilt für Systeme im Ganzen, beispielsweise für Narkosegeräte oder Patientenmonitore, aber auch für einzelne Komponenten, unter anderem die Tragarme an medizinischen Geräten, die auf der Intensivstation, im OP und Aufwachraum, in der Notfallaufnahme, im Patientenzimmer oder auch im Praxisbetrieb eingesetzt werden.

Das Münchner Unternehmen Cim Med produziert medizinische Trägersysteme und Halterungen mit integrierter Kabelführung und leicht zu reinigenden Oberflächen. Ihre Ergonomie erlaubt eine leichte Verstell- und Manövrierbarkeit von Monitoren und medizinischen Geräten.

Großen Wert legt Cim Med auf Nachhaltigkeit – und damit auf den Einsatz recyclingfähiger Werkstoffe. Deshalb verwendet das Unternehmen zur Herstellung der Trägersysteme insbesondere Aluminium. Das Leichtmetall hat im Vergleich zu anderen Materialien eine lange Lebensdauer, und das bei gleichbleibenden Eigenschaften. Es ist gesundheitlich unbedenklich. Aluminium ist zudem ein hervorragender Kreislaufwerkstoff: Beim Recycling gibt es keine Qualitätsverluste. Neue Aluminiumlegierungen besitzen hervorragende Materialeigenschaften, weshalb sie beispielsweise auch in der Luft- und Raumfahrttechnik eingesetzt werden. Durch ihre Verwendung kann der Materialeinsatz verringert und das Produktgewicht reduziert werden.

Cim Med gestaltet den Konstruktionsprozess so, dass der Fertigungsaufwand gering und die Produktion auf Werkstoffeffizienz ausgelegt ist. So nutzt der Dienstleister in der Fertigung der Trägersysteme Guss- und Strangpressteile. Damit sind Einsparungen des Ausgangsmaterials bis zu 90 Prozent möglich.

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