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MES-Einführung in der Medizintechnik
Daten statt Bauchgefühl

Ein Gastbeitrag von Aptean 4 min Lesedauer

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In der Medizintechnik steigen die Anforderungen an Dokumentation, Rückverfolgbarkeit und Prozesssicherheit kontinuierlich. Gleichzeitig kämpfen viele mittelständische Fertiger noch mit gewachsenen Strukturen: Produktionsdaten werden noch manuell erfasst, Qualitätsinformationen liegen in Excel-Dateien, und Wissen steckt häufig in den Köpfen einzelner Mitarbeiter. Spätestens wenn regulatorische Vorgaben, steigende Stückzahlen oder komplexere Fertigungsprozesse hinzukommen, geraten solche Abläufe an ihre Grenzen.

MES im Einsatz: Ein Blick auf den Shopfloor zeigt, wie Produktions- und Maschinendaten in Echtzeit erfasst werden. So werden Abläufe transparent und Kennzahlen belastbar.(Bild: ©  Panuwat - stock.adobe.com)
MES im Einsatz: Ein Blick auf den Shopfloor zeigt, wie Produktions- und Maschinendaten in Echtzeit erfasst werden. So werden Abläufe transparent und Kennzahlen belastbar.
(Bild: © Panuwat - stock.adobe.com)

Ein Manufacturing Execution System (MES) schafft eine notwendige Transparenz. Produktions-, Qualitäts- und Maschinendaten werden zentral zusammengeführt und in Echtzeit verfügbar gemacht. Unternehmen erhalten einen belastbaren Überblick über Maschinenzustände, Auftragsfortschritte, Ausschussquoten und Prozessparameter. „Viele Unternehmen verfügen bereits über einen hohen Automatisierungsgrad, möchten aber besser verstehen, was tatsächlich auf dem Shopfloor passiert“, erklärt Marc Knoesel, Principal PS Consultant Produktionsmanagement bei Aptean. „Ein MES macht diese Daten nutzbar und schafft die Grundlage für fundierte Entscheidungen.“

Mit Syncos MES bietet Aptean eine Lösung, die speziell auf mittelständische Fertigungsunternehmen zugeschnitten ist. Ursprünglich im CAQ-Umfeld entstanden, deckt das System heute die gesamte Prozesskette von der Maschinen- und Betriebsdatenerfassung über Qualitätsmanagement und Rückverfolgbarkeit bis hin zur Feinplanung ab. „Wir verstehen MES als zentrale Instanz zwischen ERP und Shopfloor“, erläutert Ümran Özden, Senior Manager Professional Services bei Aptean. „Entscheidend ist dabei nicht nur die Software selbst, sondern auch die strukturierte Einführung – von der Prozessanalyse bis zum Go-live.“