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PIA Automation Mit Automation gegen Engpässe bei Mundschutzmasken

| Redakteur: Peter Reinhardt

Medizinische Schutzmasken sind derzeit vielerorts vergriffen. Gleichermaßen schnelle wie schnell verfügbare Automationslösungen helfen Herstellern, die Produktionsmengen zu steigern und die besondere Nachfrage zu befriedigen.

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Schon vor dem Exportverbot für medizinische Schutzausrüstung war die vollautomatische Montagelinie zur Maskenproduktion stark gefragt.
Schon vor dem Exportverbot für medizinische Schutzausrüstung war die vollautomatische Montagelinie zur Maskenproduktion stark gefragt.
(Bild: PIA Automation)
  • Krisenstab von BMI und BMG verbietet Export von medizinischer Schutzausrüstung
  • Vollautomatische Montagelinien für die Hochgeschwindigkeitsfertigung von Gesichtsmasken
  • Aktuell bereits 21 Anlagen bestellt

Die Ausbreitung des Corona-Virus auf viele Teile der Welt hat die Nachfrage nach Mundschutzmasken und anderer persönlicher Schutzausrüstung (PSA) sprunghaft steigen lassen. Ein gemeinsamer Krisenstab aus Bundesinnen- und Bundesgesundheitsministerium (BMI/BMG) hat darauf gestern mit einem Exportverbot für medizinische Schutzausrüstung reagiert und die außerordentliche Dringlichkeit für die Beschaffung medizinischer Schutzausrüstung festgestellt. Das BMG beschafft diese nun zentral für Arztpraxen, Krankenhäuser sowie für Bundesbehörden.

140.000 Stück pro Tag in mehreren Produktvarianten

Als Spezialist für Automatisierungslösungen hilft PIA Automation Herstellern, diese Engpässe zu beheben, und bietet vollautomatische Montagelinien für die Hochgeschwindigkeitsfertigung von Gesichtsmasken an. Aktuell liegen bereits Bestellungen für 21 dieser Systeme vor.

Jede Anlage kann laut Anbieter 140.000 Stück pro Tag liefern und mehrere Produktvarianten von zwei-, drei- oder vierschichtigen Einwegmasken abdecken. Der Herstellungsprozess umfasst

  • die Zuführung von Filtermaterial
  • das Falten und Pressen
  • die Zuführung von Nasenbrückenklammern
  • das Formen der Masken
  • das Schneiden der Masken
  • das Schweißen der Ohrbänder
  • das Verpacken
  • andere Hilfsprozesse

Um der verstärkten globalen Nachfrage Rechnung zu tragen, werden die Maschinen in den PIA-Werken in China, Deutschland und den USA gebaut. „Das standardisierte Anlagendesign – verbunden mit Inhouse-Kompetenz bei Qualifizierung und Dokumentation – ermöglicht kurze Lieferzeiten und eine wettbewerbsfähige Preisgestaltung“, verspricht PIA Automation in einer aktuellen Pressemitteilung und betont zugleich, auch kurzfristig Lösungen für besondere Nachfragespitzen liefern zu können.

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