Automation im Labor Wie Robotik und KI den Diagnosealltag verändern
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Medizinische Labore stehen unter Druck: Demografischer Wandel und wachsendes Gesundheitsbewusstsein führen zu erhöhtem Bedarf an Diagnostik, das Fachpersonal ist knapp. Erprobte Routinen reichen nicht mehr aus, um dem steigenden Probenaufkommen standzuhalten. Um weiterhin zuverlässige und schnelle Ergebnisse liefern zu können, setzt die Branche auf technologische Lösungen – Vernetzung und Automatisierung gewinnen rasant an Bedeutung.
Nach Auskunft des Berufsverbands der Akkreditierten Medizinischen Labore in Deutschland (ALM e.V.) beruhen zwei von drei Diagnosen auf labormedizinischen Untersuchungen oder werden durch diese bestätigt. Gleichzeitig kämpfen viele Labore mit begrenzten personellen Ressourcen und steigenden Kosten.
Der Automatisierungsdruck hat also viele Ursachen: „Die entscheidenden Treiber sind Effizienz, Durchsatz und Kosten“, erklärt Andreas Traube, Leiter des Geschäftsbereichs Gesundheitsindustrie und Life Sciences am Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung (IPA). Er berät die Industrie bei der Entwicklung von Laborgeräten und die Labore bei deren Implementierung. „In Deutschland werden täglich mehrere Millionen Laborproben analysiert – manuelle Prozesse wären hier schlicht nicht machbar und auch viel zu teuer. Gleichzeitig verbessert die Automatisierung die Prozessqualität“, sagt der Experte.
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