Asco Numatics

Magnetventil macht mobil

| Autor / Redakteur: / Peter Reinhardt

Eines der wichtigsten Bauteile der Beatmungsgeräte ...
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Eines der wichtigsten Bauteile der Beatmungsgeräte ... (Bilder: Asco Numatics)

Dank deutlich verringertem Gewicht haben die für viele Patienten über- lebenswichtigen Beatmungsgeräte von Eove schon vielen Menschen wieder zu mehr Mobilität verholfen. Kern der Geräte ist ein Magnetventil, das präzise Steuerung und hohe Wiederholgenauigkeit vereint.

Das Unternehmen Eove entwickelt, produziert und vermarktet medizinische und chirurgische Geräte für die häusliche Pflege. Als im Jahr 2015 das Beatmungsgerät EO-150 vorgestellt wurde, waren damit einige Vorteile für die Patienten verknüpft: Mit einem Gewicht von nur 1,8 kg ist es das leichteste Gerät am Markt und ermöglicht den Patienten damit mehr Freiheit und Mobilität. „Das EO-150 ist vor allem für Patienten bestimmt, die unter ernsthaften gesundheitlichen Problemen leiden und daher rund um die Uhr ein Beatmungsgerät benutzen müssen“, erläutert Fabien Cotteaux, Gründer von Eove.

„Eines der wichtigsten Bauteile unserer Beatmungsgeräte ist ein Magnetventil“, erklärt Cotteaux. Es stammt von Asco und erfüllt gleich zwei grundlegende Anforderungen: „Erstens lassen sich die komplexen Vorgänge, die bei einem Beatmungsgerät reibungslos ablaufen müssen, damit optimal steuern. Und zweitens ist das Beatmungsgerät mit dem Ventil so leicht, dass die Patienten es stets mit sich führen können“, zählt Cotteaux auf.

Der Ausatmungsvorgang wird durch ein pneumatisches Ventil im Patientensystem unterstützt, das von Ascos Magnetventil Preciflow IPC gesteuert wird. Dieses ist im Atemkreislauf mit unterschiedlichen Sensoren ausgestattet, die selbst auf kleinste Veränderungen des Luftstroms reagieren. „Ein Magnetventil zu finden, das die hierfür erforderliche präzise Steuerung mit hoher Wiederholgenauigkeit verbindet, war uns ein Hauptanliegen. Unser langjähriges Partnerunternehmen Asco konnte uns dafür ein stufenlos zu öffnendes Ventil mit exzellenter Wiederholgenauigkeit bieten“, begründet Cotteaux die Auswahl.

Ascos Proportionalventile der Baureihe Preciflow IPC (Inlet Pressure Compensated, also Eingangsdruckkompensation) wurden speziell für die Analyse- und Medizintechnik und hier vor allem für Beatmungsgeräte und Massendurchflussregler entwickelt. Bei diesen Magnetventilen erfolgt die reibungsfreie Aufhängung des Magnetankers und des Gegenankers im Führungsrohr über eine speziell geformte Flachfeder. Damit sinkt die Hysterese auf unter 5 Prozent, die Reproduzierbarkeit und Ansprechempfindlichkeit liegen bei weniger als 1 Prozent.

Mobilität ist Lebensqualität

Die Magnetventile der Baureihe 202 Preciflow IPC steuern den Luftstrom proportional. Dank dieser Technik können auch hohe Betriebsdrücke und große Durchflussraten bei einem niedrigen Energieverbrauch von maximal 2,5 W gesteuert werden. Trotz ihrer kompakten Bauart bieten die Ventile einen variablen Durchfluss von bis zu 190 l/min bei 2,7 bar. Ein Mindestbetriebsdruck ist nicht erforderlich. Die Ventile sind als 2/2-Wege-Proportionalventil mit einem Öffnungsquerschnitt von 3 mm erhältlich und können in einem Druckbereich von 0 bis 7 bar bei einem maximalen Innendruck von 10 bar eingesetzt werden. Ventile, die an Eove geliefert werden, können sofort eingesetzt werden, da sie mit den benötigten Anschlüssen und der gewünschten Kabellänge ausgestattet sind.

RoHS-konformes Mini-Proportionalventil

Asco Numatics

RoHS-konformes Mini-Proportionalventil

19.11.15 - Am Stand G05 in Halle 8b stellt Emerson unter anderem sein 12,7-mm-Miniatur-Proportionalventil Preciflow der Marke Asco Numatics vor. Das neue Proportionalventil sei kleiner als die meisten derzeit auf dem Markt verfügbaren Proportionalventile, gewährleiste aber eine überaus präzise Durchflussregelung, heißt es in einer offiziellen Meldung des Unternehmens. lesen

„Im Gegensatz zu Wettbewerbsprodukten hat sich das Preciflow IPC bei unseren Tests nicht überhitzt. Auch in Bezug auf die Regelungsgenauigkeit und die Zuverlässigkeit konnten die Ventile überzeugen. Zudem ist der Energieverbrauch gering“, führt Cotteaux aus. Das EO-150 besteht aus dem eigentlichen Beatmungsmodul im Taschenformat mit einer Batterielaufzeit von sechs Stunden und einer Dockingstation. Zur Erhöhung der Mobilität kann das Modul einfach aus der Dockingstation herausgenommen werden. Außerdem ist es netzwerkfähig und ermöglicht das Auslesen sämtlicher Daten. Seit der Markteinführung sind bereits mehr als 1.000 Beatmungsgeräte des Typs EO-150 in Betrieb. Und bislang wurde noch kein einziges Gerät beanstandet.

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