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Fluidsteuerung Mikroventile und Aktoren mit Shape-Memory-Alloy-Technologie

Quelle: Pressemitteilung Memetis 2 min Lesedauer

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Memetis setzt bei seinen Mikroventilen und Mikroaktoren auf Formgedächtnislegierungen. So können kompakte und effiziente Geräte ermöglicht werden.

Die kleinsten ihrer Art: Die Mikroventile und Aktoren für die Fluidsteuerung von Memetis mit Shape-Alloy-Memory-Technologie(Bild:  Memetis GmbH)
Die kleinsten ihrer Art: Die Mikroventile und Aktoren für die Fluidsteuerung von Memetis mit Shape-Alloy-Memory-Technologie
(Bild: Memetis GmbH)

In vielen Bereichen der Technik geht der Trend zur Miniaturisierung. So auch bei Ventilen und Aktoren, wie sie in der Fluidsteuerung, z. B. in der Medizintechnik oder in den Life Sciences, eingesetzt werden. Das Karlsruher Unternehmen Memetis setzt für seine Lösungen auf Formgedächtnislegierungen (Shape-Memory-Alloy/SMA). Dieser technische Ansatz ermöglicht im Vergleich zu den sonst in der Mikrofluidik eingesetzten konventionellen Magnetventilen eine extreme Miniaturisierung bei gleicher Performance. Die SMA-Ventile haben laut Hersteller im Vergleich zu anderen mediengetrennten Ventilen ein geringeres Innenvolumen, was eine exaktere Steuerung des Analyseprozesses erlaubt und den Verbrauch an teuren Reagenzien reduziert. Außerdem verbrauchen sie weniger Energie und ermöglichen eine hohe Integrationsdichte, was gerade bei portablen Geräten zum Einsatz vor Ort beim Patienten zwei wesentliche Faktoren sind.

Das kleinste am Markt verfügbare SMA-Ventil für mediengetrennte Lösungen

Das normal geschlossene Mikroventil der Microvalve Line ist mit fünf Millimetern Breite, zwanzig Millimetern Länge und einem Innenvolumen kleiner als 6,5 µl das kleinste am Markt verfügbare SMA-Ventil. Es ermöglicht so die Integration mehrerer Ventile auf kleinstem Bauraum und die präzise Steuerung miniaturisierter Fluidiksysteme. Es schaltet geräuschlos und ist proportional steuerbar. Standardmäßig ist es in der Ausführung Classic für Flüssigkeiten und Gase mit Drücken zwischen null und drei bar erhältlich, oder als Negative-Pressure-Ausführung für einen Bereich von -0,7 bis 2 bar. Das Mikroventil ist für bis zu zehn Millionen Schaltzyklen ausgelegt, einfach elektrisch und mechanisch integrierbar, autoklavierbar und besteht aus biokompatiblen Materialien.

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SMA-Ventilekonzept auf Mikroaktoren übertragbar

Memetis hat das erfolgreiche Konzept der SMA-Ventile auch auf Mikroaktoren übertragen. Trotz extrem kompakter Bauform bieten sie Hübe von bis zu zwei Millimetern und mit bis zu acht Newton. Damit ermöglichen sie ein breites Anwendungsspektrum, z. B. im Einsatz auf mikrofluidischen Chips und Einwegkartuschen, bei der Steuerung von Einwegventilen und in der Automatisierung von biochemischen Tests auf kleinstem Raum.

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