Suchen

Schlafapnoegeräte

Kunststoffe für mobile Medizingeräte

| Redakteur: Peter Reinhardt

Kunststoffe stellen schon heute den größten Anteil an Werkstoffen in der Medizinbranche. In den kommenden Jahren dürfte ihr Anteil noch weiter steigen, bieten sie doch gerade in tragbaren Medizingeräten viele Vorteile gegenüber herkömmlichen Werkstoffen wie Glas und Metall.

Firmen zum Thema

Auffällig unauffällig: Leistungsfähige Kunststoffe erlauben die Gestaltung des Schlafapnoegeräts im Design eines Radioweckers oder einer Stereoanlage.
Auffällig unauffällig: Leistungsfähige Kunststoffe erlauben die Gestaltung des Schlafapnoegeräts im Design eines Radioweckers oder einer Stereoanlage.
(Bild: Sabic)

Eine Möglichkeit, steigende Therapiekosten in den Griff zu bekommen, ist, medizinische Geräte zu den Patienten zu bringen, statt die Patienten zu den Geräten.

Kunststoffe ersetzen Glas und Metall

In den vergangenen Jahren gab es daher einen regelrechten Boom bei tragbaren medizinischen Geräten für Krankenhäuser, bei der ambulanten Patientenversorgung und bei Heimanwendung. Zu den im Gesundheitswesen mobil eingesetzten Geräten gehören u.a. CPAP-Geräte (CPAP = Continuous Positive Airway Pressure), Inhalatoren, Verabreichungssysteme, Blutzuckermessgeräte und Selbsttestgeräte.

Damit diese medizinischen Geräte den Patienten im wahrsten Sinne des Wortes näher gebracht werden können, sind u.a. Reduzierungen in Größe und Gewicht, ein gewisses Maß an Bedienkomfort und Unempfindlichkeit gegenüber Transport und Gebrauch sowie ein ansprechendes Design notwendig. In besonderem Maße sind Spezialkunststoffe für die Herausforderungen tragbarer Geräte der nächsten Generation geeignet.

Dieser Beitrag ist urheberrechtlich geschützt. Sie wollen ihn für Ihre Zwecke verwenden? Kontaktieren Sie uns über: support.vogel.de (ID: 37193920)