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Justierdrehen reduziert Kippfehler bei Hochleistungsoptiken

Redakteur: Peter Reinhardt

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Die Qualität von Linsen in der Mikroskopie und Präzisionsobjektiven mit hoher Auflösung für Spezialanwendungen wird maßgeblich von der Zentrierung und Positionierung der Objektivlinsen bestimmt. Bei der Herstellung dieser Linsen werden die beiden optisch aktiven Oberflächen nacheinander gefertigt.

Im Anschluss erfolgt die Ausrichtung der mechanischen mit der optischen Achse. Aufgrund der üblichen Bearbeitungs- und Messverfahren bei der Linsenherstellung können diese beiden Achsen um wenige Winkelminuten voneinander abweichen. Bei einem Mehrfachlinsensystem hat dies zur Folge, dass die Lichtstrahlen nicht exakt auf dem errechneten Lichtweg geführt werden. Das Resultat sind so genannte Kippfehler, welche eine geminderte Abbildungsqualität des Linsensystems mit vermindertem Kontrast in der Bildebene verursachen.

Diese Kippfehler können mittels Justierdrehen auf ein Minimum reduziert werden. »Durch die Bearbeitung der Linsenfassung in Bezug zur optischen Achse der Linse kann die Präzision der Einzellinsen im Objektiv optimal umgesetzt werden«, erklärt Bereichsleiter Stefan Werkl die von Wild neu eingesetzte Technologie. Im besten Fall reduziert Wild dank Justierdrehen die Restkippfehler zwischen optischer und mechanischer Achse auf wenige Bogensekunden.

Als High-tech Unternehmen beschäftigt sich Wild seit 40 Jahren mit der Entwicklung und Produktion von Systemen und Baugruppen für die Medizintechnik und Technische Optik.

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Wild GmbH A-9100 Völkermarkt www.wild.at