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Landesmesse Stuttgart

Guided Tours zu ausgewählten Ausstellern auf der T4M

| Autor: Peter Reinhardt

Schon vor Beginn der Messe hat das Team von Devicemed Aussteller ausgemacht, die auf der T4M besonders interessante Produkte und Dienstleistungen zu zeigen haben. Im Fokus der geführten Besuchertouren: Electronic Manufacturing, Kunststoff und Labeling.

Firmen zum Thema

Teilnehmer können gemeinsam mit anderen Messebesuchern entdecken, was sie alleine vielleicht übersehen hätten und sich während der Touren mit anderen Teilnehmern austauschen und vernetzen.
Teilnehmer können gemeinsam mit anderen Messebesuchern entdecken, was sie alleine vielleicht übersehen hätten und sich während der Touren mit anderen Teilnehmern austauschen und vernetzen.
( Bild: Landesmesse Stuttgart )
  • Gemeinsam mit Chefredakteur Peter Reinhardt auf der T4M unterwegs
  • Besuchertouren zu täglich wechselnde Themen
  • Neues erfahren und mit anderen Teilnehmern netzwerken

Gemeinsam mehr erleben – und erfahren. Unter diesem Motto lädt Devicemed Besucher der T4M zu geführten Besuchertouren ein, wenn vom 7. bis 9. Mai die erste T4M stattfindet. Geführt und moderiert von Chefredakteur Peter Reinhardt starten daher täglich um 14:00 Uhr Guided Tours zu ausgewählten Ausstellern.

Gemeinsam Neues entdecken

Teilnehmer können gemeinsam mit anderen Messebesuchern entdecken, was Sie alleine vielleicht übersehen hätten. Zudem können Sie sich während der Touren mit anderen Teilnehmern austauschen und vernetzen. Kombiniert mit dem Know-how des Guides steigert das die Effizienz des Messebesuchs. Die Guided Tours dauern zirka eine Stunde und werden zu folgenden Themen angeboten:

  • Dienstag, 7. Mai 2019: Electronic Manufacturing
  • Mittwoch, 8. Mai 2019: Kunststoff
  • Donnerstag, 9. Mai 2019: Labeling

Anmeldung* bitte per E-Mail an Peter Reinhardt (max. 20 Teilnehmer pro Tour).

„Zum ersten Mal führe ich auf der T4M eine Besuchergruppe zu ausgewählten Ausstellern. Darauf freue ich mich schon sehr“, Peter Reinhardt, Chefredakteur von Devicemed.
„Zum ersten Mal führe ich auf der T4M eine Besuchergruppe zu ausgewählten Ausstellern. Darauf freue ich mich schon sehr“, Peter Reinhardt, Chefredakteur von Devicemed.
( Bild: Untsch / VCG )

Am Dienstag geht’s um Electronic Manufacturing

Elektronik ist das Herz vieler Medizingeräte. Und Elektronik hat unglaublich kurze Entwicklungszyklen. Umso wichtiger ist, es hier stets auf dem aktuellen Stand der Technik zu sein. Dafür hat Devicemed folgende Themen und Aussteller ausgewählt:

  • Printed Electronics: Am Stand der Cicor Gruppe erfahren Sie, warum das Schweizer Unternehmen im März 2019 als einer der ersten Anbieter weltweit ein Applikationslabor für gedruckte Elektronik eröffnet hat. Die eingesetzte Drucktechnologie ermöglicht Cicor, miniaturisierte Strukturen mit einer Vielzahl von metallischen, nichtmetallischen sowie organischen und biokompatiblen Materialien auf einer breiten Palette von Trägermaterialien zu drucken.
  • Design for Excellence: Auf einer großen Messewand informiert Iftest über den gesamten Produkt-Lebenszyklus von Medizinelektronik. Stichworte: Design-for-Manufacturing, Design-for-Cost etc. Gerade für Entwickler von Medizinprodukten sind dies wichtige Themen, mit sehr großem Einfluss auf die Qualität, Verfügbarkeit und Kosten der Produkte.
  • Kundenspezifische Hybridstecker: Nur ein Steckverbinder für unterschiedliche Medien, das präsentiert PHG Peter Hengstler. Die Umspritzung von Signal- und Leistungskontakten sowie Schläuchen für gasförmige oder flüssige Medien bietet Anwendern große Freiheit beim Steckerdesign und bei der Farbgestaltung – passend für ihre Geräte. Glatte Oberflächen und Konturen für gute Wischreinigung und -desinfektion sowie Kennzeichnung und Logointegration fest im Spritzgießwerkzeug integrierbar sind weitere Vorteile neben Biokompatibilität und Autoklavierbarkeit.
  • Digitale Allmende / digitales Gemeingut: Das Start-up Intuity zeigt wie das Teilen von Daten und das Verbinden von Services als neues Geschäftsmodell für den Mittelstand im digitalen Umbruch taugt. Herausforderungen und Chancen werden anhand von Connected Medical Devices verdeutlicht.

Am Mittwoch geht’s um Kunststoff

Kaum ein Material ist so vielseitig wie Kunststoff. Klar, dass auch die Guided Tour dieses Thema aufgreift und zeigt, wo es auf der T4M Interessantes zu entdecken gibt.

  • Klasse-Ir-Instrumente:Weber Instrumente zeigt den Einfluss von Materialpaarungen auf die Reinigungsfähigkeit und Sterilisierbarkeit von chirurgischen Instrumenten der Klasse Ir. Insbesondere sind hier Nachweise der Biokompatibiltät, Reinigbarkeit und Sterilisierbarkeit zu erbringen, wenn am 25. Mai 2020 die Übergangsfrist der MDR abläuft. Dann werden wiederverwendbare chirurgische Instrumente als Klasse Ir von Benannten Stellen überprüft.
  • Miniaturisierung mit Hochleistungskunststoffen: Bei Elring Klinger Kunststofftechnik geht es um den Spritzguss und die Schlauchextrusion von Hochleistungskunststoffen wie PTFE. Als ISO-13485-zertifizierter Systempartner entwickelt der Aussteller maßgeschneiderte Engineering-Lösungen– von der Idee bis zum fertigen medizintechnischen Produkt.
  • Automation: Als Technologiepartner für Formenbau und Spritzguss zeigt Gindele wie die Vorgaben und Ansprüche des Kunden Medela in Zusammenarbeit mit Robomotion und Hermann Ultraschall in eine vollautomatisierte Anlage umgesetzt wurden. Einweg-Auffangsysteme von Medela bieten durch ihr durchdachtes Design ein sicheres und benutzerfreundliches Sekretmanagement.
  • Kunststoffschweißen: Experte fürs Fügen als finaler Wertschöpfungsschritt ist Bielomatik Leuze. Wenn neben Dichtigkeit, Festigkeit und kleinstmöglicher Partikelbildung auch die Prozessvalidierung und -stabilität eine große Rolle spielen, stellt sich der Aussteller diesen Anforderungen. Denn durch das Fügen dürfen Bauteile weder beschädigt, noch verunreinigt werden. Dafür ermittelt dieser Aussteller verfahrensneutral die optimalen Schweißverfahren.

Am Donnerstag geht’s ums Labeling

Nicht erst seit UDI und MDR werden Medizinprodukte zur Rückverfolgbarkeit gekennzeichnet. Doch die neuen Regularien verschärfen die Anforderungen noch einmal für alle Hersteller. Damit ist Labeling eindeutig ein „Must-Thema“. Die Guided Tour am Donnerstag steuert folgende Themen und Aussteller an:

  • UDI Lasermarkierung: Mit Foba Mosaic hat Alltec | Foba für typische chirurgische Instrumente, wie sie zu Tausenden in und um Tuttlingen gefertigt werden, seine Lasermarkieranlagen mit integrierter Kamera weiterentwickelt. Besonderheit ist das Kennzeichnen ohne Aufnahme bzw. Vorrichtung. Das spart viel Zeit und Geld, da das Einrichten der Aufnahme entfällt und keine technischen Dokumentationen für hunderte von Aufnahmen mehr gemacht werden müssen, um Prozesse vollständig zu validieren. Fobas Experten unterstützen zudem bei der (IQ, OQ, PQ und MQ).
  • Inline-Kennzeichnung: Die Inline-Bedruckung mit Digitaldruckern zeigt A&D Verpackungsmaschinenbau auf seinen Verpackungsmaschinen. Speziell im Bereich UDI-Code und den damit verbunden Anforderungen werden die Vorteile im Kontext der Verpackungsauswahl und den dazu passenden Folienkombinationen erklärt.
  • Dunkelmarkierung: Eine satte Schwärzung der Oberfläche von Metallen erreicht Photon Energy mit seinem Ultrakurzpulslaser Cepheus und dem einzigartigen Permablack-Verfahren. Die mit diesem Laser erzeugten Markierungen erscheinen tief schwarz und das – anders als Anlassfarben – unabhängig vom Betrachtungswinkel. Außerdem gibt es an dieser Station eine Maschine mit Kamerasystem zu sehen, an der der Aussteller sein UDI-Tool vorführt.
  • Sprachenmanagement und Längenbegrenzung: Transline berät Messebesucher als erfahrener Medizintechnik-Sprachdienstleister. Im Zentrum der Guided Tour steht dabei folgende Frage: Wie schaffen es Unternehmen, den sprachlichen Aspekt des Labelings entsprechend der landesspezifischen Regularien umzusetzen? Ein einheitliches und systematisches Management der medizintechnischen Terminologie in allen Unterlagen ist hier einer der Schlüsselfaktoren für erfolgreiches Labeling. Dies betrifft auch Texte, die aus Platzgründen abgekürzt werden müssen. Nicht zuletzt benötigen Hersteller für den Export verständliche Dokumentationen, die über das reine Textverstehen im jeweiligen Land hinausgehen, um Akzeptanz zu erzeugen.
  • Content Management: Ein Produkt, viele Informationen – das ist die Wirklichkeit beim Labeling von Medizinprodukten. Als Dienstleister zeigt die 2W Technische Informations GmbH & Co. KG wie sich produkt- und marktspezifische technische Informationen automatisiert nutzen lassen.

Start der geführten Besuchertouren ist jeweils um 14:00 an der Feelgood Bar (Stand D01) direkt neben dem Eingang von Halle 9.

* Devicemed nutzt die E-Mail-Adressen aus den Anmeldungen, um Teilnehmer vor den Guided Tours an den Termin zu erinnern.Hier erfahren Sie, wie wir mit Ihren Daten umgehen.

Ergänzendes zum Thema
Über die T4M

Die T4M – Technology for Medical Devices ist die neue Messe für Medizintechnik in Baden-Württemberg, dem Bundesland mit den meisten Herstellern medizinischer Apparate in Deutschland. Auf rund 20.000 m² Ausstellungsfläche finden

  • Entwicklungs- und Produktionsleiter
  • Ingenieure und Verpackungsspezialisten
  • Einkäufer
  • Qualitätsmanager
  • Vertreter aus Wissenschaft und Forschung
  • die neuesten Technologien der Branche. Um den größten Nutzen für Besucher und Aussteller zu erzeugen, arbeitet die Landesmesse Stuttgart als Veranstalter eng mit Unternehmen und Verbänden im Inland und europäischen Ausland zusammen. Die erste T4M findet vom 7. bis 9. Mai 2019 in Stuttgart statt.

    Alle bisherigen Artikel über die T4M

    Weitere Meldungen aus der Medizintechnik-Branche und über Medizintechnik-Unternehmen finden Sie in unserem Themenkanal Szene.

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    Über den Autor

    Peter Reinhardt

    Peter Reinhardt

    Chefredakteur, DeviceMed - Für Profis der MedTech-Branche

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