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Gesundheitsminister Gröhe weiht Innovation Factory in Tuttlingen ein

| Redakteur: Peter Reinhardt

Mit 50 Millionen Euro wurde am 24. Juni 2015 das bisher größte Investitionsprojekt in der Geschichte von Aesculap offiziell seiner Bestimmung übergeben. Das neue Werk erlaubt dem Medizintechnik-Unternehmen, Motoren und Container nach neuesten Technologien zu fertigen.

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Die Innovation Factory fügt sich in südwestlicher Richtung an die 2001 eröffnete Benchmark Factory und das Multifunktionsgebäude Bau 71 an.
Die Innovation Factory fügt sich in südwestlicher Richtung an die 2001 eröffnete Benchmark Factory und das Multifunktionsgebäude Bau 71 an.
( Bild: Aesculap )

In dem Neubau sind alle Funktionen eines Produktbereiches zusammengeführt. Transparent und in direkter räumlicher Nähe arbeiten bis zu 500 Mitarbeiter aus Entwicklung, Fertigung und Marketing der Bereiche Motoren und Container.

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Gesundheitsminister Gröhe lobt die Investition

Mehr als 100 geladene Gäste aus Politik und Wirtschaft waren bei der Eröffnung zu Gast. Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe hob in seiner Festrede die Bedeutung der Investition hervor. „Die Gesundheitswirtschaft ist ein wichtiger Motor für Beschäftigung, aber auch für Forschung und Entwicklung in Deutschland. 5,2 Millionen Erwerbstätige arbeiten heute im Gesundheitsbereich. Rund 230.000 Betriebe erwirtschaften mehr als 250 Milliarden Euro pro Jahr. Sie leisten mit ihren Produkten, Dienstleistungen und neuen Ideen einen maßgeblichen Beitrag zu unserer guten Gesundheitsversorgung“, so Gröhe.

Investition sichert den langfristigen Erfolg des Unternehmens

Der Neubau ist ein weiterer Entwicklungsschritt in der fast 150-jährigen Firmengeschichte von Aesculap. So werden die technischen Anlagen schon heute intelligent vernetzt und gesteuert. „Wir haben das Projekt im Jahr 2011 mit Blick auf die Zukunft genehmigt, weil wir der Überzeugung waren und sind, dass nur Investitionen in Technologie, Qualität und Service den langfristigen Erfolg des Unternehmens sichern. Schon mit Einweihung des Gebäudes wissen wir, dass der Schritt richtig war. Wir sind damit bestens vorbereitet für die neuen Anforderungen und Aufträge unserer Kunden“, erklärt Prof. Hanns-Peter Knaebel, Vorstand der Aesculap AG. Das Ziel ist die „intelligente Fabrik“, welche sich durch Wandlungsfähigkeit, Ressourceneffizienz, ergonomische Gestaltung sowie die Integration von Kunden und Geschäftspartnern in Geschäfts- und Wertschöpfungsprozesse auszeichnet.

B. Braun fühlt sich eng mit Tuttlingen verbunden

„Die Innovation Factory ist Ausdruck unseres nachhaltigen Wirtschaftens. Und das in doppeltem Sinne: Zum einen konnten wir durch die wegweisende mehrgeschossige Produktion die bebaute Fläche klein halten und durch moderne Technologien die Emissionen senken, wodurch die Energieeffizienz beispielhaft ist. Zum anderen sichern wir durch die Wahl des Fertigungsstandortes nachhaltig Arbeitsplätze in Tuttlingen. Das macht einmal mehr deutlich, wie verbunden sich B. Braun mit Tuttlingen fühlt“, so Ludwig Georg Braun, Aufsichtsratsvorsitzender der B. Braun Melsungen AG mit mehr als 54.000 Mitarbeitern weltweit.

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Aesculap; Bild: B. Braun Melsungen; Michael Kienzler / Technology Mountains; © Gorodenkoff Productions OU – stock.adobe.com; B. Braun Melsungen AG; Uta Wagner / IW; gemeinfrei; Devicemed; Dassault Systèmes; Sensirion; Kraiburg TPE; DPMA; Raumedic AG; Raumedic; Rico Elastomere Projecting; Fraunhofer IPT; Consense; ©auremar - stock.adobe.com; Chris Kettner; Transline; Die Storyfactory / Devicemed; BV-Med; Spectaris; Projekt HIPS; Radware; TITK; Volker Mai; Hochschule Stralsund; NUS National University of Singapore