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Zecha

Für jeden Einsatz das passende Werkzeug

| Redakteur: Peter Reinhardt

Ein umfangreiches Vollsortiment für sämtliche Sparten der Dentalindustrie - Implantologie, Orthodontie und Zahntechnik - fertigt Dentaurum in Ispringen bei Pforzheim. Dafür bedarf es bewährter Werkzeuge. Die kommen aus der Hartmetall-Werkzeugfabrikation von Zecha.

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Dentaurum fertigt Produkte für die Zahntechnik, Implantologie und Orthodontie.
Dentaurum fertigt Produkte für die Zahntechnik, Implantologie und Orthodontie.
(Bild: Zecha)

Trotz des riesigen Sortiments von rund 10.000 Produkten und Halbzeugen ist Dentaurum in der Lage, termingerecht in alle Welt zu liefern. „Von der eigenen Stranggießerei über den Werkzeugbau bis zur Logistik betreiben wir eine enorm hohe Fertigungstiefe“, beschreibt Dentaurum-Fertigungsleiter Klaus Merkle die Produktionsprozesse in seinem Haus. „Dank perfekter Abstimmung von Fertigung und Lager können sich unsere Kunden auf 99-prozentige Lieferfähigkeit verlassen - und das just in time“, so Merkle. Die Produktpalette reicht von Metallbrackets aus hochkorrosionsfesten Edelstahllegierungen über Dehnschrauben und MIM-(Metal Injection Molding)-spritzgegossene Brackets bis hin zu kompletten Implantatsystemen. Entsprechend umfangreich ist auch die Vielfalt der zu bearbeitenden Materialien (Bild 1).

Von harten, zähen Stählen und porösem Graphit

Mit harten Werkzeugstählen, zähen Edelstählen, Kupfer und Titan hat vor allem René Schaller, Leiter des Dentaurum-Werkzeugbaus, von je her eine enorme Bandbreite an Werkstoffen zu zerspanen: „Mitte 2012 sind wir zudem in die Graphitbearbeitung eingestiegen (Bild 2), wobei uns Zecha bereits im Vorfeld optimal unterstützt hat“, erklärt Schaller. Im Einsatz sind Fräser von 0,2 mm bis 1 mm Durchmesser. „Dank der hervorragenden Leistung der Werkzeuge konnten wir die Bearbeitungszeiten verkürzen und erhalten obendrein noch präzisere Ergebnisse als mit den vorher verwendeten Kupferelektroden“, so Schaller weiter.

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Eine wesentliche Hilfe bei der optimalen Maschinenauslastung ist ihm der Schnittdatenrechner von Zecha. Schaller: „Diese Applikation hilft uns, schnell, unkompliziert und verlässlich die jeweils beste Bearbeitungsstrategie zu finden.“

Auch vor der Bearbeitung hochlegierter Werkzeugstähle schreckt Schaller nicht zurück: „Derzeit tasten wir uns an das Hartfräsen von Formeinsätzen heran und konnten bereits erste, vielversprechende Ergebnisse erzielen.“ Dabei zählen beste Oberflächengüten, da Dentaurum mit den eingesetzten Spritzmaterialien bereits bei Spaltmaßen im µm-Bereich mit Spritzfäden zu kämpfen hat. „Mit der High-End-Linie von Zecha erreichen wir Genauigkeiten von 2 bis 3 µm. Dabei verbindet sich für uns höchste Präzision mit optimalen Standzeiten.“

Große Stückzahlen und lange Standzeiten

Lange Standzeiten sind für Andreas Steinbrenner, Leiter Drehschraubenmontage bei Dentaurum, ebenfalls ein entscheidendes Kriterium für die eingesetzten Werkzeuge: „Früher haben wir unter anderem das leicht zu zerspanende Neusilber bearbeitet. Aufgrund der mangelnden Biokompatibilität wurde es Anfang der 1990er Jahre jedoch vollständig durch rostfreie Edelstähle ersetzt. Daraus resultieren zwar längere Bearbeitungszeiten, aber die Vorteile für den Patienten und Anwender stehen dem positiv gegenüber.“

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