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Evonik Forschung und Entwicklung im Projekthaus Medizintechnik

| Redakteur: M.A. Frauke Finus

Anfang April hat Evonik Industries ein Projekthaus Medical Devices gestartet. Hier sollen Systemlösungen für die Medizintechnik entwickelt und die Biomaterial- und Polymerkompetenzen erweitert werden. Adressiert werden vor allem Anwendungen in der Implantologie. Das Leistungsspektrum umfasst hier bereits biokompatible Kunststoffe für Implantatmaterialien.

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„Mit innovativen Produkten möchten wir für Evonik neue Wachstumschancen in der Medizintechnik eröffnen“, erklärt Dr. Peter Nagler, Chief Innovation Officer von Evonik.
„Mit innovativen Produkten möchten wir für Evonik neue Wachstumschancen in der Medizintechnik eröffnen“, erklärt Dr. Peter Nagler, Chief Innovation Officer von Evonik.
(Bild: Evonik)

Im Projekthaus Medical Devices sollen geschäftsübergreifende Kompetenzen von Evonik im Bereich der Medizintechnik und Biomaterialforschung gebündelt werden.

Mitten im attraktiven US-Markt

Das elfte Projekthaus von Evonik sitzt in Birmingham, USA, mit einer Dependance in Hanau. Dr. Peter Nagler, Chief Innovation Officer bei Evonik, erklärt: „Mit der Ansiedlung in den USA internationalisieren wir unsere F&E-Aktivitäten.“ Dr. Rosario Lizio, Leiter des Projekthauses Medical Devices, fügt hinzu: „Mit dem Standort in Birmingham forschen wir mitten im attraktiven amerikanischen Markt nahe am Kunden.“ Zugleich profitiere die Arbeit dort vom Wissen des Evonik-Geschäftsgebiets Health Care, das ebenfalls einen Standort in Birmingham habe. Das Geschäftsgebiet Health Care stellt unter anderem Polymere für Medizinprodukte her.

Hanau als Tor nach Europa

Eine Aufgabe der Dependance in Hanau werde dabei sein, Kooperationen zum Beispiel mit Hochschulen, aber auch mit Kunden in Deutschland und dem europäischen Ausland auszuloten und zu realisieren, so Nagler weiter. Die Arbeitsinhalte des Projekthauses Medical Devices orientieren sich eng an den aktuellen und zukünftigen Kundenbedürfnissen in der Medizintechnik. „Innovative medizintechnische Lösungen wie funktionelle Biomaterialien sind hervorragend geeignet, um die Forderung nach immer verträglicheren und sicheren Medizinprodukten zu erfüllen und neue Therapiekonzepte zu realisieren“, erklärt Lizio.

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