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MDR-Anwenderforum

„Fit für die MDR der EU?“

| Redakteur: Julia Engelke

Am 5. Dezember laden das Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau (MWVLW) und das Ministerium für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Demografie (MSAGD) Rheinland-Pfalz an der Universitätsmedizin Mainz zu einem Forum für die erfolgreiche Umsetzung der Medical Device Regulation in der Praxis ein.

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Im Hörsaal der Universitätsmedizin Mainz können sich am 5. Dezember Teilnehmer des Anwenderforums über die erfolgreiche Umsetzung der Medical Device Regulation in der Praxis informieren.
Im Hörsaal der Universitätsmedizin Mainz können sich am 5. Dezember Teilnehmer des Anwenderforums über die erfolgreiche Umsetzung der Medical Device Regulation in der Praxis informieren.
(Bild: gemeinfrei / CC0)
  • Donnerstag, 5. Dezember um 13:30 Uhr an der Universitätsmedizin Mainz
  • Für Kurzentschlossene: Anmeldeschluss ist der 26. November 2019
  • Praxistipps, Informationen und Hintergründe zur neuen MDR

Die Ministerien für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau (MWVLW) und für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Demografie (MSAGD) Rheinland-Pfalz laden in Kooperation mit der Universitätsmedizin der Johannes-Gutenberg Universität Mainz und Innonet Health Economy, der Plattform für Gesundheitswirtschaft in Rheinland-Pfalz, zum Forum für die erfolgreiche Umsetzung der Medical Device Regulation in der Praxis ein. Die Teilnehmer haben die Möglichkeit, die Schritte für eine erfolgreiche Umsetzung der MDR zu diskutieren, den neuesten Stand des Verfahrens zu erfahren und sich mit anderen Beteiligten und Experten auszutauschen und zu vernetzen. Moderiert wird das Forum am 5. Dezember 2019 um 13:30 Uhr von Prof. Dr. Dr. Bilal Al-Nawas, Direktor der Klinik für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie, plastische Operationen der Universitätsmedizin Mainz.

Neue Anforderungen für Hersteller

Mit Ende des dreijährigen Übergangszeitraums am 26. Mai 2020 wird die MDR die bisherigen Richtlinien über Medizinprodukte (93/42/EWG) und über aktive Implantate (90/385/EWG) ablösen und damit auch das deutsche Medizinprodukterecht nachhaltig verändern. Durch die neuen Anforderungen der MDR sollen die Qualität, die Sicherheit und die Leistungsfähigkeit von Medizinprodukten zum Schutz von Patienten und Anwendern in Europa verbessert werden. Die MDR bringt für Hersteller eine Vielzahl neuer Anforderungen, aber auch Ärzte, Kliniken und Patienten sind von der EU-Verordnung betroffen. Manche Regelungen der MDR müssen noch interpretiert werden, andere wie das Medizinprodukte-Durchführungsgesetz (MDG) werden im Hinblick auf die Rechtsklarheit noch erwartet.

Die Medizintechnikbranche ist sehr mittelständisch geprägt, nicht nur in Rheinland-Pfalz. 93 Prozent der deutschen Medizintechnik-Unternehmen beschäftigen weniger als 250 Mitarbeiter. Medizintechnik-Unternehmen tragen wesentlich zur Bruttowertschöpfung bei und sind zudem ein wichtiger Treiber des medizinischen Fortschritts. Durchschnittlich rund 9 Prozent des Umsatzes werden in Forschung und Entwicklung investiert, die letztlich den Patienten zugute kommen.

Praxistipps, Informationen und Hintergründe zur neuen MDR, relevant für Akademie und Industrie, stehen im Fokus des MDR-Forums. Medizinprodukte MDR-konform zu entwickeln, auf den Markt zu bringen, dort zu überwachen und erfolgreich anzuwenden ist eine Herausforderung und eine Chance zugleich.

Ort: Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg Universität Mainz, Langenbeckstraße 1, 55131 Mainz, Hörsaal 708

Zeit: Donnerstag, 5. Dezember 2019, 13:30 Uhr

Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenfrei. Anmeldungen für Kurzentschlossene bis zum 26. November 2019 und das ausführliche Programm unter: www.medtech.rlp.de.

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