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L&H Verlag Entdeckungsreise durch die Technikgeschichte der Medizin

| Redakteur: Peter Reinhardt

„Vom Aderlass zum Nanoskop“ lautet der Titel eines neuen Buches, in dem Alexander Sigelen, Kurator der großen Landesausstellung Baden-Württemberg „Herzblut – Geschichte und Zukunft der Medizintechnik“, eben diese Geschichte der Medizintechnik erzählt.

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Auf fast 300 Seiten nimmt der Autor die Leser mit auf die Reise vom Aderlass zum Nanoskop.
Auf fast 300 Seiten nimmt der Autor die Leser mit auf die Reise vom Aderlass zum Nanoskop.
(Bild: L&H Verlag)
  • Von antiker Heilkunst bis zur Hightech-Medizin unserer Zeit
  • Medizinische Apparate haben Gesundheitswesen revolutioniert
  • Sieben Kapiteln über fundamentale Entwicklungen

Medizinprodukte helfen heilen, können Leben retten und tragen zum Erhalt der Gesundheit des Menschen bei. Seit ihren Anfängen hat die Medizintechnik gewaltige Erfolge erzielt und ist dabei bei heute stets mit großen Hoffnungen verbunden. Sie war aber auch immer wieder Ausgangspunkt intensiv geführter Debatten. Denn wohl nirgends anders berührt Technik den Menschen so unmittelbar. Dabei hat sie die Wahrnehmung von Körper, Gesundheit und Krankheit ebenso entscheidend beeinflusst wie den gesellschaftlichen Umgang damit.

Alexander Sigelen schildert den technischen Wandel von der antiken Heilkunst über die Entstehung der naturwissenschaftlichen Medizin im 19. Jahrhundert bis zur Hightech-Medizin unserer Zeit. Er erläutert, wie sehr diagnostische und therapeutische Hilfsmittel heute Teil unseres Alltags geworden sind und lädt mit seinem reich bebilderten Buch zu einer Entdeckungsreise durch die Technikgeschichte der Medizin ein.

In sieben Kapiteln beschreibt der Autor die fundamentalen Entwicklungen:

  • Die Entstehung der naturwissenschaftlichen Medizin
  • Blicke in den Körper
  • Die Vermessung des Patienten
  • Mikrokosmos Mensch
  • Eingriffe in den Körper
  • „Ersatzteile“für den Körper
  • Ausblick: die Zukunft der Medizintechnik

Im Verlaufe des Buches erfahren die Leser so, wie medizinische Apparate die Grundlagenforschung und Heilbehandlung auf allen Gebieten des Gesundheitswesens revolutioniert haben. Der Einsatz medizinischer Instrumente und Produkte reicht heute von Verbandmitteln und Injektionsspritzen über die Diagnostik mit dem Stethoskop und Blutdruckmessgerät und die Sichtbarmachung des Körperinneren mit den Verfahren der Radiologie bis hin zu herzchirurgischen Eingriffen und dem Ersatz von Gliedmaßen und Organen.

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Über den Autor und bibliographische Angaben

Der Autor: Alexander Sigelen (Jhg. 1976) studierte von 1996 bis 2002 Geschichtswissenschaft, Germanistik und Politikwissenschaft an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg. Dort wurde er 2006 mit einer Dissertation zu einem sozial- und kulturhistorischen Thema aus der frühneuzeitlichen Reichsgeschichte promoviert. Im Anschluss trat er eine Stelle als wissenschaftlicher Volontär im Landesmuseum für Technik und Arbeit in Mannheim an, während der er in der Abteilung Öffentlichkeitsarbeit sowie im Kuratoren-Team einer großen Sonderausstellung zum Thema Nanotechnologie tätig war. Von 2010 bis 2012 war er als wissenschaftlicher Mitarbeiter in demselben Museum, das mittlerweile in Tchnoseum umbenannt wurde, mitverantwortlich für die Konzeption und Einrichtung der „Elementa 3“, eines Experimentierfeldes zu Gegenwarts- und Zukunftstechnologien. Seit Anfang 2012 ist er wissenschaftlicher Referent in der Sammlung des Technoseums und bereitete als Projektleiter und Kurator die Große Landesausstellung Baden-Württemberg „Herzblut – Geschichte und Zukunft der Medizintechnik“ (2014/15) vor.

  • Dr. Alexander Sigelen, Vom Aderlass zum Nanoskop – Eine Geschichte der Medizintechnik
  • Hardcover, 296 Seiten, zahlreiche farbige und historische Abbildungen
  • ISBN: 978-3-939629-45-0
  • 29,80 Euro

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