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Metallbearbeitung Drehen, Fräsen und Bohren von medizintechnischen Komponenten

| Redakteur: Peter Reinhardt

Von Komponenten für Operationstische bis zur Herz-Lungen-Maschine bietet Medikomp individuelle Komplettlösungen von der Idee bis zur Serienfertigung. In der spanenden Fertigung sind fünf Robodrill-Bearbeitungszentren von Fanuc im Einsatz.

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„Es gibt kaum ein Metall, das wir noch nicht bearbeitet haben“, versichert Alexander Hörig, Leiter der Mechanischen Fertigung bei Medikomp
„Es gibt kaum ein Metall, das wir noch nicht bearbeitet haben“, versichert Alexander Hörig, Leiter der Mechanischen Fertigung bei Medikomp
(Bild: MediKomp)

Alexander Hörig, Leiter Mechanische Fertigung, unterstreicht: „Wir sind die Spezialisten für

Metallbearbeitung und offerieren unseren Kunden die gesamte Wertschöpfungskette.“ Die Produkte werden nach den Vorgaben des Kunden montiert und zum Beispiel im Kardio-Bereich mit kundenspezifischer Software ausgestattet. „Wir arbeiten schnell und effizient bei Losgrößen von etwa 50 Stück bis hin zu 1.000 Stück im Jahr bei Endprodukten“, so Hörig.

Bearbeitungszentren sorgen für gute Ergebnisse

Einen Qualitätssprung konnte Medikomp mit den Robodrill-Maschinen von Fanuc erreichen. 2007 wurde die erste Anlage gekauft, heute arbeiten fünf Robodrills in den Werkshallen. „Fanuc vertritt eine auf das Werkstück bezogene eigene Bearbeitungs-Strategie. Uns überzeugt die Fräs-Qualität und -Performance der Anlagen“, unterstreicht Alexander Hörig.

Medikomp hat sowohl in Leistung als auch in Qualität mit seinen Robodrill- Maschinen der Reihe „AlphaT21i-Fa“ und „T21iFLa“ (large) gute Ergebnisse erzielt: „Aluminium, verschiedene Stähle, gehärtete Stähle, es gibt kaum ein Metall, das wir noch nicht bearbeitet haben“, so Hörig.

Anfang 2011 kam schließlich die vierte Robodrill-Anlage, die erste mit 24.000 Spindel-Umdrehungen pro Minute. „Dies reduzierte die Arbeitszeiten um bis zur Hälfte durch eine höhere Drehzahl und schnelleren Vorschub“, sagt Fertigungsleiter Hörig.

Dabei beeindrucken alle Robodrills mit einer Positioniergenauigkeit von 0,006 Millimetern und einer Wiederholgenauigkeit von 0,002mm. Der Verfahrweg der „T21iFLa“ beträgt 700mm (X-Achse), 400 mm (Y-Achse) und 330 mm (Z-Achse). Die Aufspanndimensionen reichen bis 850 mm (X-Achse) und 410mm (Y-Achse), die Spindelmessfläche zum Maschinentisch beläuft sich auf 580mm. Die Werkzeugwechselstation kann 21 Werkzeuge aufnehmen.

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