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Drägerwerk Dräger gewinnt großen FFP-Maskenauftrag der US-Regierung

| Redakteur: Peter Reinhardt

Nach dem Großauftrag der Bundesregierung über 10.000 Beatmungsgeräte hat Dräger nun auch einen Regierungsauftrag der USA. Dabei geht es um die Lieferung von Atemschutzmasken im Zusammenhang mit der Covid-19-Pandemie.

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Rainer Klug, Vorstand Sicherheitstechnik bei Dräger: „Die weltweiten Produktionskapazitäten für FFP-Atemschutzmasken sind voll ausgeschöpft. Um den Bedarf trotzdem zu decken, stellen wir den USA lokal eine neue Fabrik hin. So ein Modell wäre auch in anderen Ländern möglich.“
Rainer Klug, Vorstand Sicherheitstechnik bei Dräger: „Die weltweiten Produktionskapazitäten für FFP-Atemschutzmasken sind voll ausgeschöpft. Um den Bedarf trotzdem zu decken, stellen wir den USA lokal eine neue Fabrik hin. So ein Modell wäre auch in anderen Ländern möglich.“
(Bild: Drägerwerk)
  • N95-Atemschutzmasken (FFP2) im höheren zweistelligen Millionenbereich
  • Dräger errichtet neue Produktionsstätte an der Ostküste der USA
  • Produktionsstart im September

Das US-Gesundheitsministerium hat Dräger den Zuschlag für die Lieferung der vom National Institute of Occupational Safety and Health (NIOSH) zugelassenen N95-Atemschutzmasken (FFP2) erteilt. Die vertraglich vereinbarte Stückzahl liegt im höheren zweistelligen Millionenbereich, die Auslieferung wird innerhalb der nächsten 18 Monate erfolgen. Speziell für diesen Großauftrag wird Dräger kurzfristig eine neue Produktionsstätte an der Ostküste der USA errichten. Nach aktuellen Planungen wird die Produktion im September den Betrieb aufnehmen.

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Rainer Klug, Vorstand des Unternehmensbereichs Sicherheitstechnik bei Dräger: „In der aktuellen Pandemie sind die weltweiten Produktionskapazitäten für qualitativ geeignete FFP-Atemschutzmasken voll ausgeschöpft. Um den Bedarf trotzdem zu decken, stellen wir den USA lokal eine neue Fabrik hin. Das ist ein pragmatischer Ansatz, der frühzeitig und nachhaltig Hilfe schafft.“ So ein Modell wäre auch in anderen Ländern, besonders in Europa möglich. Entsprechende Angebote diskutiere Dräger gerade mit mehreren Ländern.

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