Steinbach

„Deutschlandweit einzigartig“ – Keramik aus dem 3D-Drucker

| Redakteur: Peter Reinhardt

Das LCM-Verfahren erlaubt die wirtschaftliche Produktion präziser keramischer Bauteile ab Losgröße 1 ohne Werkzeugkosten.
Das LCM-Verfahren erlaubt die wirtschaftliche Produktion präziser keramischer Bauteile ab Losgröße 1 ohne Werkzeugkosten. (Bild: Steinbach)

3D-Druck ist derzeit in aller Munde – und hat sicher großes Potenzial für Hersteller medizintechnischer Produkte. Doch bislang konzentriert sich die Betrachtung hier in Deutschland auf die Verarbeitung von Kunststoffen und Metallen. Dabei lassen sich auch Teile aus Keramik additiv fertigen

Das 1923 als Großhandel mit chemisch-technischen Produkten gegründete Unternehmen Steinbach ist heute ein Industriedienstleister für die Bereiche Forming Solutions, Conveying Solutions, Thermische und akustische Isolierungen, Dichtungen und Stanzteile sowie Folienverpackungen. Anfang des Jahres ergänzte das Familienunternehmen aus Detmold in Ostwestfalen sein Portfolio um den Geschäftsbereich Technical Ceramics.

Kleinstbauteile aus Keramik in höchster Präzision 3D-drucken

Das neue Geschäftsfeld mit Namen Form Ceram steht unter der Leitung von Michael Steinbach, Familienmitglied der dritten Generation, und produziert nach der additiven Fertigungsmethode LCM (Lithography-based Ceramic Manufacturing) Kleinstbauteile in höchster Präzision. Damit nimmt Form Ceram eine Ausnahmestellung ein, wie Steinbach feststellt: „In aller Bescheidenheit, aber bisher ist uns kein weiteres Unternehmen in Deutschland bekannt, das auftragsbezogen keramische Bauteile mit dem LCM-Verfahren herstellt.“

Die Szene für industriellen 3D-Druck trifft sich in Frankfurt

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Die Szene für industriellen 3D-Druck trifft sich in Frankfurt

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Mittels eines Hochleistungsdruckers werden bei Form Ceram aus einer Keramikpulver-Monomer-Suspension anhand der CAD-Daten Schicht für Schicht Grünkörper aufgebaut. Diese Grünkörper werden anschließend einer thermischen Behandlung bei bis zu 1.600 °C unterzogen. So entstehen im Ergebnis keramische Teile, die durch glatte und glänzende Oberflächen, Säure- und Hitzebeständigkeit sowie Biokompatibilität überzeugen.

Weitere Artikel über additive Fertigung und 3D-Druck finden Sie in unserem Themenkanal Fertigung.

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