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Nationale Strategiekonferenz Deutschland als Leitanbieter im internationalen Markt für Medizintechnik

Autor / Redakteur: Peter Reinhardt / Peter Reinhardt

Der Nationale Strategieprozess „Innovationen in der Medizintechnik“ geht weiter. Und das Interesse ist ungebrochen hoch. Vor hochrangigen Vertretern namhafter Medizintechnikunternehmen haben die Staatssekretäre der drei beteiligten Bundesministerien sich einer Podiumsdiskussion mit Vertretern aus Forschung, Industrie und Krankenkasse gestellt.

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Angeregte Diskussion zwischen Vertretern aus Politik, Forschung, Industrie und Krankenkasse. Gemeinsames Ziel: Deutschland als Leitanbieter im internationalen Markt für Medizintechnik zu etablieren.
Angeregte Diskussion zwischen Vertretern aus Politik, Forschung, Industrie und Krankenkasse. Gemeinsames Ziel: Deutschland als Leitanbieter im internationalen Markt für Medizintechnik zu etablieren.
(Bild: Reinhardt)

Am 22. Mai fand in Berlin die „Strategiekonferenz Medizintechnik“ statt. Mehr als 200 Experten aus Wissenschaft, Wirtschaft und Gesundheitswesen sind der Einladung der Bundesregierung gefolgt, um sich über den aktuellen Status quo und das weitere Vorgehen zu informieren. Die drei Bundesministerien für Bildung und Forschung (BMBF), Wirtschaft und Energie (BMWi) und Gesundheit (BMG) sind Initiatoren des 2011 begonnenen Nationalen Strategieprozesses „Innovationen in der Medizintechnik“, der auf auf einen bestmöglichen Interessenausgleich zwischen allen beteiligten Akteuren abzielt.

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Der Nationale Strategieprozess geht weiter

„Seit Bekanntgabe des Abschlussberichts über den Nationalen Strategieprozess“ haben wir einiges erreicht“, begrüßt Dr. Georg Schütte, Staatssekretär im BMBF, die rund 200 Teilnehmer im bis auf den letzten Platz gefüllten dbb-Forum in Berlin. Beispielhaft verweist auf neue Fördermaßnahmen zur Multimorbidität und zur individualisierten Medizintechnik. Vor allem aber sei das Volumen für die KMU-Förderung von 10 auf 20 Mio. Euro verdoppelt worden. Und er nennt ein übergeordnetes Ziel: „Im Koalitionsvertrag ist der Anspruch verankert, Deutschland zum Leitanbieter im internationalen Markt für Medizintechnik zu machen.“

Da kann es nur gut sein, dass gleich die drei Bundesministerien weiterhin eng zusammenarbeiten. „Freundschaftlich zusammenarbeiten“, wie Lutz Stroppe, Staatsekretär im BMG betont. Und das soll auch so bleiben: „Die Staatssekretärrunde der beteiligten Ministerien geht weiter.“

Gewappnet für die Anforderungen einer globalisierten Ökonomie

Derweil sieht sein Kollege Stefan Kapferer aus dem BMWi die deutsche Medizintechnikindustrie gut für die Anforderungen einer „globalisierten Ökonomie“ aufgestellt: „Der Mittelstand wird sinnvollerweise von uns unterstützt. Da sind wir gut vorangekommen und wollen weiter machen.“ So weit, so gut. Doch in der Podiumsdiskussion mit Vertretern aus Forschung, Industrie und Kostenträgern werden durchaus kritische Stimmen laut.

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