Suspa

Blockierstarre Gasfedersysteme für medizinische Transport- und Massageliegen

| Redakteur: Peter Reinhardt

Nicht nur für Transport- und Massageliegen, sondern auch für andere medizintechnische Anwendungen wie Rollstühle liefert Suspa Gasfedern, um den Einsatz der Hilfsmittel zu optimieren.
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Nicht nur für Transport- und Massageliegen, sondern auch für andere medizintechnische Anwendungen wie Rollstühle liefert Suspa Gasfedern, um den Einsatz der Hilfsmittel zu optimieren. (Bild: Suspa)

Starr blockierbare Gasfedern speziell für medizinische Notfalltransport- und Massageliegen hat Suspa entwickelt. Die neuen Gasfedersysteme halten hohen Belastungen stand und entlasten zudem die Rettungskräfte im Arbeitsalltag.

  • Stretcher müssen stabil, komfortabel, flexibel und leicht sein
  • Gasfedern als Systemlösung inklusive Sonderanschlüssen und Bowdenzügen
  • Angepasste Federkennlinien sorgen für Komfort

Rückenbeschwerden sind ein häufiger Ausfallgrund für Rettungskräfte. Denn in ihrem Berufsalltag müssen sie beim Transport von Patienten immer wieder stark belastende Hebebewegungen ausführen. Das stellt Hersteller von Transportliegen vor die Herausforderung, Liegen zu entwickeln, die nicht nur komfortabel für die Patienten sind, sondern zugleich auch die Sanitäter durch optimierte Hubsysteme und Gewichtsreduzierung schonen. Medizinische Transportliegen, sogenannte Stretcher, müssen also stabil, komfortabel, flexibel und leicht sein. Um eben diesen Ansprüchen zu genügen, hat Suspa seine Varilock-Gasfedersysteme entwickelt.

Krafteinwirkungen bis 10 g standhalten

Die starr blockierbaren Gasfedern Varilock HY3 und HY4 von Suspa sind äußerst robust und überstehen auch höchste Belastungen, wie sie im Einsatzfeld medizinischer Transportliegen vorkommen, ohne nachzugeben. Krafteinwirkungen von bis zu 10 g (Australien: 20 g) müssen die Gasfedern in Crashtests von Transportliegen standhalten, um für den Einsatz in Rettungswägen freigegeben zu werden.

Flexible Verstellmöglichkeiten

Durch die auf die Bedürfnisse der Transportliegenhersteller abstimmbaren Gasfedersysteme sind damit ausgestattete Liegen in der Höheneinstellung flexibel und bis auf Bodenniveau absenkbar. Zudem können Kopfteil, Körperauflage und Unterschenkelabstützung der Liegefläche ohne Stabilitätsverlust variabel und unabhängig voneinander verstellt werden. Für Patienten sind diese Komfortfunktionen vergleichbar mit denen regulärer Krankenhausbetten. Jedoch sind Stretcher gegenüber solchen leichter, kompakter und flexibler.

Diese flexiblen Verstellmöglichkeiten sind auch von Vorteil, wenn es um den Patiententransporte in Aufzügen oder engen Treppenaufgängen geht. Die Gesamtlänge der Liegen kann durch die verstellbare Auflagefläche im Oberkörper- als auch im Beinauflagebereich verringert werden.

Größtmögliche Kraftunterstützung

Die Gasfedern – je zwei für Kopfteil beziehungsweise Unterschenkelabstützung – können platzsparend auf lediglich einer Achse montiert werden, wodurch sie denselben Pivot-Punkt haben. Dies wird möglich durch eine Sonderlösung, die eine ineinandergreifende L-förmige Anordnung der rohrseitigen Anschlüsse vorsieht. Diese Innovation von Suspa ermöglicht insgesamt eine Gewichtsreduzierung der Notfalltransportliegen und reduziert deren Platzbedarf, was Rettungskräften die Handhabung deutlich vereinfacht.

Für den Einsatz der Varilock-Gasfedersysteme in medizinischen Transportliegen wurden die Federkennlinien so angepasst, dass sie Anwendern in jeder Position des Stretchers die größtmögliche Kraftunterstützung bieten.

Kein Widerspruch: Platz- und gewichtsparende Konstruktion ist robust

Die Rohre der Gasfedern sind mit 28 mm Durchmesser äußerst massiv. Das ist Basis für deren hohe Belastbarkeit. Diese Massivität stellt Entwickler aber auch vor Herausforderungen, da entsprechend auch die Anschlüsse für die Gasfedern stabiler konstruiert werden müssen. Suspa hat Sonderanschlüsse für die Gasfedern entwickelt, um die Materialstärke im Vergleich zum Standardprogramm zu erhöhen, und so auch die Belastbarkeit der hochbeanspruchten Transportliegen gewährleisten zu können. Während in der Regel Augen mit einem 10 mm-Durchmesser verbaut werden, bietet Suspa für die Varilock-Gasfedern Augen mit einem Durchmesser von 14 mm. So wird die für die anspruchsvollen Crashtests erforderliche Robustheit erreicht. Dabei ist die Einbaulage der Varilock-Gasfedern beliebig, was einen Vorteil für die platz- und gewichtsparende Konstruktion von Transportliegen bedeutet.

Als Systemlösung liefert Suspa die Gasfedern inklusive den entsprechenden Sonderanschlüssen, den Bowdenzügen zum Entriegeln der Blockierung sowie die Bedienelemente für die Bowdenzüge aus. Somit ergibt sich neben der Vereinfachung der Teilebeschaffung für den Kunden eine perfekt aufeinander abgestimmte Gesamtkonstruktion.

Auch für Massageliegen geeignet

Die absolut starr blockierbare Gasfeder Varilock HY4 eignet sich auch für den Einsatz bei Massageliegen. Durch ihre multiplen Verstellmöglichkeiten der einzelnen Liegenteile bietet sie viele Komfortfunktionen für die Patienten. Zugleich ist sie aber auch für die Behandelnden ergonomisch, da die Varilock HY4 auch bei hoher Druckeinwirkung durch beider Massage nicht nachgibt.

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