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Protolabs Additive Fertigung kommt ganz klein groß raus

| Redakteur: Peter Reinhardt

Protolabs zeigt auf der diesjährigen Compamed in Düsseldorf den enormen Nutzen additiver Fertigungsprozesse für Medizinprodukte. Im Fokus: das 3D-Druckmaterial Microfine Grenn, das speziell für Teile mit sehr feinen Merkmalen geeignet ist.

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Protolabs 3D-gedruckte Teile in Mikroauflösung mit einer sehr feinen Schichtdicke von nur 0,025 mm produzieren. Auch die Teilegenauigkeit ist sehr hoch, da einzelne Merkmale bis zu 0,07 mm klein sein können.
Protolabs 3D-gedruckte Teile in Mikroauflösung mit einer sehr feinen Schichtdicke von nur 0,025 mm produzieren. Auch die Teilegenauigkeit ist sehr hoch, da einzelne Merkmale bis zu 0,07 mm klein sein können.
(Bild: Protolabs)
  • 3D-gedruckte Teile in Mikroauflösung
  • Zertifizierung bescheinigt Qualität, die nur wenige Fertigungsunternehmen erreichen
  • Medizinische Implantate aus dem 3D-Drucker

Mit Microfine Green bringt das Unternehmen zudem ein 3D-Druckmaterial mit auf die Messe, das speziell für Teile mit sehr feinen Merkmalen geeignet ist. Durch den Einsatz dieses proprietären Kunststoffs kann Protolabs 3D-gedruckte Teile in Mikroauflösung mit einer sehr feinen Schichtdicke von nur 0,025 mm produzieren. Auch die Teilegenauigkeit ist sehr hoch, da einzelne Merkmale bis zu 0,07 mm klein sein können.

Dieser Kunststoff wurde speziell für 3D-gedruckte Teile mit ultra-hoher Auflösung entwickelt, bei denen Genauigkeit und Festigkeit erforderlich sind. Damit eignet sich das Material vor allem für das schnelle Prototyping von Produkten für die Medizintechnik. Das Material wurde speziell für den Einsatz bei Protolabs im Stereolithographie-Verfahren mit Mikro-Auflösung hergestellt.

Additive Fertigung ersetzt konventionelle Methoden

„Die additive Fertigung ist weiter auf Wachstumskurs und wird besonders der Medizintechnik in Zukunft noch vielfältige Möglichkeiten bieten“, erklärt Daniel Cohn, Geschäftsführer von Protolabs in Deutschland. „Auf der Compamed zeigen wir, wie Teile mithilfe von modernen 3D-Drucktechnologien schnell, flexibel und kostengünstig hergestellt werden. Mit unserem neuen Material Microfine Green können wir auf weltweite Kundenanfragen aus dem medizinischen Bereich reagieren und Teile produzieren, die mit konventionellen Fertigungsmethoden nicht oder nur sehr schwer herstellbar wären.“

Protolabs ist einer der wenigen zertifizierten Hersteller für 3D-Druck in der Medizinbranche. Mit der Zertifizierung ISO 13485 im Bereich DMLS besitzt das Unternehmen sogar die Erlaubnis, medizinische Implantate zu drucken, die als Endprodukte zum Einsatz kommen.

Protolabs auf der Compamed 2019: Halle 8b, Stand F43

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