Masterflex

Zum Kunststoff-Schlauch nach Maß mit Extrusion

| Redakteur: Frauke Finus

Individuelle Schlauch-Systemlösungen aus vielen verschiedenen Werkstoffen lassen sich im Extrusionsverfahren realisieren.
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Individuelle Schlauch-Systemlösungen aus vielen verschiedenen Werkstoffen lassen sich im Extrusionsverfahren realisieren. (Bild: Masterflex)

In vielen medizintechnischen Anwendungen sind Schläuche verarbeitet. Das Herstellungsverfahren Extrusion ermöglicht, ganz individuell auf Kundenbedürfnisse einzugehen. Novoplast Schlauchtechnik und Fleima-Plastic bieten in Zusammenarbeit extrudierte Schläuche aus einer Vielzahl von Werkstoffen.

Für die Herstellung von medizinischen Schläuchen bietet sich die Extrusion im Besonderen an. Hier werden die jeweiligen Werkstoffe unter Druck kontinuierlich aus einer formgebenden Öffnung herausgepresst.

Hand in Hand zum individuellen Schlauch

Extrudierte Schläuche finden im großen Umfang im medizinischen Bereich Verwendung, von der Angiographie bis zur Zytostatikaverabreichung. Diese medizinischen Einmalprodukte werden in großen Stückzahlen gefertigt. Die Unternehmen Novoplast Schlauchtechnik und Fleima-Plastic aus der internationalen Masterflex Group arbeiten hier Hand in Hand: Die Zusammenarbeit dieser Spezialisten im Bereich Vertrieb und Projektmanagement gibt die Möglichkeit, zielgerichtete Systemlösungen individuell für den Kunden zu erarbeiten. Im einfachsten Fall ist dies ein Schlauch für eine definierte Anwendung, zu welchem der passende Verbinder inklusive Schutzkappe geliefert werden kann. Anspruchsvoller wird es bei einem passenden Mehrlumenschlauch, der per Einlege-Spritzguss einen entsprechenden Konnektor erhält. Der Herstellungsprozess von Medizinschläuchen entspricht dem der industriellen Produktion, das heißt, die Anlagen sind vom Aufbau identisch, jedoch gibt es eine Vielzahl von Unterschieden. Die Oberflächen der Produktionsanlagen sind glatt und klein gehalten, damit sie gut zu reinigen sind. Die produktführenden Komponenten als auch die Kühlbäder sind aus hygienischen Gründen in Edelstahl ausgelegt. Durch den abriebfreien Antrieb der Extruder wie auch die speziell entwickelte, produktschonende Führung der Schläuche in den Nachfolgeeinrichtungen sind Herstellgeschwindigkeiten von > 200 m pro Minute möglich. Ein autarkes Kühlwassernetz mit permanenter Frischwasserzufuhr in Trinkwasserqualität wird im Monitoring berücksichtigt. Die Materialversorgung der Extruder mit Kunststoff-Granulaten erfolgt per Vakuumförderung. Vorteil: So gibt es keine Kontamination der Reinraumluft durch die geförderten Schuttgüter.

Auf materialspezifische Eigenheiten auslegen

Schon allein die Vielfalt der mehr als 300 zu verarbeitenden Materialien und Kunststoffe stellt eine Herausforderung an die Konfiguration der Verfahrenseinheit des Extruders (Zylinder, Schnecke, Antrieb und Heiz-/Kühlzonen) dar. Zudem werden kaum Standardmaterialtypen verarbeitet, sondern speziell eingestellte Sondertypen, Compounds und Blends. Somit können auch keine handelsüblichen Maschinen genutzt werden.

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