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Systemlösungen Von Händehygiene bis Intensivbeatmung: Hübner stärkt Fußabdruck in der Medizintechnik

Redakteur: Alexander Stark

Die Hübner-Gruppe hat ihr Produktportfolio im Bereich Medizintechnik ausgebaut und konnte mit ihren Neuentwicklungen bereits mehrere hochrangige Kunden überzeugen. Die Anwendungsbereiche reichen von Händehygiene bis zur Intensivbeatmung.

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Hübner hat Neuentwicklungen für die Händehygiene und Beatmung auf den Markt gebracht. (Symbolbild)
Hübner hat Neuentwicklungen für die Händehygiene und Beatmung auf den Markt gebracht. (Symbolbild)
(Bild: gemeinfrei / Unsplash)

Im vergangenen Jahr hat Hübner ein neuartiges Touchless-Dispensersystem für die Händehygiene entwickelt, das jetzt in die Umsetzung geht – ein führendes Pharma- und Medizintechnikunternehmen aus Deutschland hat die Realisierung des Dispensersystems mit einem umfassenden Auftrag bestellt.

„Die Bedienfreundlichkeit stand für uns bei der Produktentwicklung im Vordergrund“, sagt Tino Truppel, Head of Product Management Dispenser bei Hübner. Daher wartet der neue Dispenser mit zahlreichen technischen Raffinessen auf: Er gibt Seife, Desinfektions- oder Pflegemittel berührungslos aus und punktet mit einer klugen Flaschenwechselanzeige dank der die Flasche ressourcenschonend genau im richtigen Moment ausgetauscht werden kann. Ein besonderes Feature ist die Türsteuerungsschnittstelle. Sie garantiert, dass sich ein Durchgang erst dann öffnet, wenn zuvor die Hände desinfiziert wurden.

Jederzeit nachträglich ergänzt werden kann ein Händehygiene-Monitoringsystem: Per Plug-and-Play wird der Dispenser zum smarten System: Mittels einer App können verschiedene Angaben – wie Dosiermenge, Batterie- oder Füllstand – auf verschiedenen Endgeräten wie Smartphone oder PC visualisiert werden.

„E-Flow“ und „Inspirationseinschub“: Zwei Einmaleinschübe für Intensivbeatmungsgeräte

Auch bei modernen Intensivbeatmungsgeräten kommt künftig eine Entwicklung von Hübner zum Einsatz. Das Kasseler Unternehmen hat ein Einwegdesign von Einmaleinschüben für Intensivbeatmungsgeräte sowie den dazugehörigen Werkzeugen entwickelt, den „E-Flow“. Die Produktlösung überzeugte auch ein weltweit führendes Unternehmen im Bereich der klinischen Beatmung und Atemtherapie.

„Durch die Designentwicklung und die entsprechende Funktionsoptimierung können die Beatmungsgeräte flexibler eingesetzt und gleichzeitig personelle Ressourcen gespart werden“, erläutert Tino Truppel. Denn bisher werden in der klinischen Intensivbeatmung mehrfach benutzbare Einschübe in Beatmungsgeräten eingesetzt. Diese müssen nach jedem Einsatz aufwendig zerlegt und gereinigt werden, um sie beim nächsten Patienten bzw. der nächsten Patientin wiederverwenden zu können. „In dieser Zeit stehen die Einschübe zum einen nicht zur Verfügung und zum anderen ist die Reinigung mit einem hohen Zeit- und Dokumentationsaufwand verbunden.“ Dank des vom Hersteller entwickelten Einmaldesigns entfällt dies.

Daneben arbeitet das Unternehmen aktuell an einer weiteren Produktlösung: Auch der „Inspirationseinschub“ in den Beatmungsgeräten soll optimiert werden. „Dieser erhält von uns ein komplettes Make-over. Wir verbessern sowohl die Funktion als auch sein Design. Im Fokus steht hierbei, Bauteile zu reduzieren und Leistungsparameter zu optimieren“, erläutert Truppel. Mit beiden Einschüben für Beatmungsgeräte will das Unternehmen aus Kassel auf dem Geschäftsfeld der Intensivmedizintechnik stärker punkten.

Weitere Artikel über OEM-Komponenten und Werkstoffe finden Sie in unserem Themenkanal Konstruktion.

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