SAB Bröckskes

Umspritzte Kabellösungen für die Medizintechnik

| Redakteur: Peter Reinhardt

Als konsequente Umsetzung der Marktanforderungen werden die Kabel mit medizinischem Silikon oder thermoplastischen Elastomeren umspritzt. Dabei kommen ausschließlich biokompatible Materialien zum Einsatz.
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Als konsequente Umsetzung der Marktanforderungen werden die Kabel mit medizinischem Silikon oder thermoplastischen Elastomeren umspritzt. Dabei kommen ausschließlich biokompatible Materialien zum Einsatz. (Bild: SAB Bröckskes)

Für die Systemausrüstung, auch bei Prototypen und Kleinserien, bietet der Kabelhersteller und Leitungsspezialist SAB Bröckskes hochwertige Kabellösungen mit hoher Materialvielfalt zum Plug & Play an.

  • Konsequente Umsetzung der Marktanforderungen
  • Mit ultraflexiblem Mantel oder adhäsionsarmer Oberfläche
  • Maßgeschneiderte Plug-&-Play-Produkte aus einer Hand

Anschlussleitungen für medizinische Geräte und Behandlungen unterliegen im täglichen Einsatz sehr oft anspruchsvollen Anforderungen. Man denke dabei nur an Reinigung, Desinfektion oder die mitunter ruppige Handhabung durch das Personal. Durchdachte Systemlösungen sind dabei ein Schlüsselfaktor für Zuverlässigkeit.

Umspritzungen aus medizinischem Silikon oder thermoplastischen Elastomeren

Der Spezialkabelhersteller SAB hat daher unlängst sein Spektrum an Medizinkabeln um eine neue Plug-&-Play-Lösung mit Umspritzung aus medizinischem Silikon oder thermoplastischen Elastomeren als konsequente Umsetzung der Marktanforderungen erweitert. Dabei kommen ausschließlich biokompatible Materialien zum Einsatz. Um die sichere Materialverbindung zwischen elektrischer Leitung und Stecker zu erreichen, werden alle notwendigen Komponenten fein aufeinander abgestimmt.

Die Ergebnisse fließen direkt in die Produktion ein. Davon profitieren Hersteller von medizinischen Bauteilen und Geräten, da sie auf die bewährte Unterstützung des Prototypenbaus und der Nullserien durch Fertigungslängen ab 100 m setzen können.

„Dies lässt sich nur im ständigen Kundendialog erreichen“, erklärt Marc Gerlatzek,

SAB-Produktverantwortlicher für die Medizintechnik. „Wir bauen dabei auf unsere Materialvielfalt, Erfahrung und stetige Investitionen in den Maschinenpark am Standort in Viersen.“ Möglichkeiten für umspritzte Stecker und Tüllen bestehen dabei für die nahezu komplette Verkabelungslösung aus der Materialfamilie SAB Med Line.

Von Anfang für mögliche Umspritzungen konzipiert

So können medizinische Kabel mit dem wendelfähigen und geschmeidigen SAB Med T als thermoplastisches Elastomer mit besserer Haptik als herkömmliche Thermoplaste konstruiert und kundenspezifisch produziert werden. Wird ein Medizinkabel mit UL-Zulassung benötigt, kommt das Material SAB Med S UL zum Einsatz. Das Basismaterial kann unter anderem als platinvernetzte Variante, mit ultraflexiblem Mantel oder mit einer adhäsionsarmen Oberfläche angeboten werden. Weitere Neuentwicklungen wie autoklavierbare USB-3.0-Leitungen werden bei SAB Bröckskes bereits im Hinblick auf mögliche Umspritzungen konzipiert. Herstellern von medizinischen Geräten wird durch diese Komplett-Systemlösung als maßgeschneidertes Plug-&-Play-Produkt aus einer Hand eine höhere gestalterische Freiheit bei der Entwicklung von Geräten ermöglicht.

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