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Firmenübernahme Trumpf Medizintechnik geht an Hill-Rom

Redakteur: Peter Reinhardt

Bereits im März hatte Devicemed angekündigt, dass sich Trumpf von seiner Sparte Medizintechnik wolle. Heute wird Vollzug gemeldet. Käufer ist der amerikanische Medizintechnik-Hersteller Hill-Rom Holdings.

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„Mit Hill-Rom hat unsere Medizintechnik-Sparte bessere Wachstumsmöglichkeiten, als Trumpf mit seinem Schwerpunkt in der Fertigungstechnik ihr geben kann“, Harald Völker verantwortlich für den Geschäftsbereich Medizintechnik in der Geschäftsführung der Trumpf-Gruppe.
„Mit Hill-Rom hat unsere Medizintechnik-Sparte bessere Wachstumsmöglichkeiten, als Trumpf mit seinem Schwerpunkt in der Fertigungstechnik ihr geben kann“, Harald Völker verantwortlich für den Geschäftsbereich Medizintechnik in der Geschäftsführung der Trumpf-Gruppe.
(Trumpf)

Die Medizintechnik-Sparte des Ditzinger Werkzeugmaschinen- und Laserherstellers Trumpf mit den beiden deutschen Werken im thüringischen Saalfeld und dem bayrischen Puchheim wird nebst ihren ausländischen Tochtergesellschaften vom amerikanischen Medizintechnik-Hersteller Hill-Rom Holdings, Inc. übernommen. Die entsprechenden Verträge haben Trumpf und Hill-Rom unterzeichnet.

Bessere Wachstumsmöglichkeiten für die Medizintechnik

„Mit Hill-Rom hat unsere Medizintechnik-Sparte bessere Wachstumsmöglichkeiten, als Trumpf mit seinem Schwerpunkt in der Fertigungstechnik ihr geben kann“, so Harald Völker, der in der Gruppengeschäftsführung von Trumpf die Medizintechnik verantwortet. Hill-Rom ist ein 1929 gegründeter, international anerkannter Hersteller von Medizintechnikprodukten. Zum Portfolio gehören unter anderem Krankenhausbetten, Patientenlifte und Systeme für die Patientenpositionierung im Operationsbereich.

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Trumpf Medizin Systeme konzentriert sich auf innovative Systemlösungen für den Operations- und Intensivbereich. Das Produktportfolio umfasst Operationstische, Operationsleuchten, deckenhängende Arbeitsplatzsysteme sowie Kamera-, Videomanagement- und Assistenzsysteme. Völker: „Die Produktportfolios der beiden Unternehmen ergänzen sich perfekt, und auch beim internationalen Vertrieb decken wir gemeinsam mehr Märkte ab als jeder für sich.“

Medizintechnik-Standorte werden gestärkt

Dies werde positive Auswirkungen auf die Entwicklung der Sparte haben: „Uns war wichtig, dass die Standorte unserer Medizintechnik durch den Verkauf nicht nur gesichert sondern gestärkt werden“, so Völker. Sowohl in Saalfeld und Puchheim als auch bei den ausländischen Vertriebseinheiten bleiben die Arbeitsplätze erhalten. „Darüber hinaus bietet das Zusammengehen mit Hill-Rom auch beste Aussichten auf eine schnelle und nachhaltige Weiterentwicklung der deutschen und ausländischen Standorte.“

Der Verkauf steht noch unter dem Vorbehalt der kartellrechtlichen Genehmigung. Mit dem Vollzug des Verkaufs wird im dritten Quartal 2014 gerechnet.

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