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Konstruktion und Entwicklung Tragarmsysteme für den Klinikalltag

Redakteur: Kathrin Schäfer

Der Alltag in Krankenhäusern muss effizienter werden. Unterstützende Systeme wie Tragarme rücken dadurch verstärkt in den Vordergrund. Sie müssen mehr Gewicht aufnehmen, ohne an Flexibilität und Handhabbarkeit zu verlieren. Das funktioniert nur über intensive Beratung und gemeinsame Entwicklungen.

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Blick in die Konstruktionsabteilung: Es geht um einfache und effektive Trägersysteme für den heutigen Klinikalltag.
Blick in die Konstruktionsabteilung: Es geht um einfache und effektive Trägersysteme für den heutigen Klinikalltag.
(Bild: CIM)

Komponenten wie Halterungen sind für viele OEMs ein wichtiges Element, um medizintechnische Lösungen zu optimieren und vom Wettbewerb abzuheben. „Wir schaffen einfache, effektive Systeme für den Arbeitsalltag“, sagt Helmut Oschwald, Geschäftsführer Konstruktion und Entwicklung bei Cim Med. Der Hersteller medizintechnischer Trägersysteme nimmt eine Schnittstellenfunktion zwischen den Unternehmen und Nutzern ein. „Unser Ziel ist es, einen Mehrwert für beide Seiten zu schaffen“, so Oschwald.

Qualitätstests und technische Dokumentationen für die Komponenten sind Standardservice. Belastungsläufe inklusive statistischer Auswertungen gehören ebenfalls dazu wie die Ausstellung einer Konformitätserklärung nach EN 60601-1, 3rd Edition. Die Norm beschreibt Sicherheitsanforderungen und ergonomische Vorgaben an medizinisch-elektrische Geräte und Geräte in medizinischen Systemen. „Wir gewährleisten dadurch Sicherheit und Konformität mit Endprodukten“, so Oschwald. „Doch um ein Höchstmaß an Nutzen für Anwender und damit weitere Verkaufsargumente für OEMs zu liefern, bieten wir mehr Service und Beratung.“

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Alltagstauglich und flexibel

In der Regel stellen dabei OEMs ihre Produkte den Nutzern vor. Als ein Anbieter ist der Spezialist bei vielen Projekten weltweit vor Ort. „Wir können so sicherstellen, dass die Anforderungen der Anwender zur Handhabung der Tragarme abgefragt werden“, unterstreicht Oschwald. „Gleichzeitig vermitteln wir Funktionen der Systeme so, dass sie sich im Alltag flexibel nutzen und ergonomisch einstellen lassen.“ OEMs können das aufgrund der Vielfältigkeit der zugelieferten Komponenten oft nicht leisten.

Der Austausch mit Anwendern und OEMs ist unerlässlich

Immer wieder führt der Austausch mit OEMs und Anwendern zu Weiterentwicklungen. Erst kürzlich hat das Unternehmen die Konstruktion seiner Tragarme auf steigende Gewichte von Monitoren angepasst. Die Monitore wiegen dadurch heute oft bis 20 kg oder mehr. OEMs benötigen daher Halterungen, die mehr leisten.

Der Spezialist hat deshalb die Belastbarkeit seiner Trägersysteme von 15 kg auf 22 kg erhöht. Veränderungen im Inneren der Arme ermöglichten die Steigerung, ohne Designvorteile wie hygienische Kabelintegration sowie leichtes Handling zu verlieren. Das äußere Erscheinungsbild der Tragarme bleibt erhalten. Dazu zählt vor allem die Größe der Arme und die Oberfläche aus eloxiertem und pulverbeschichteten Aluminium – leicht zu reinigen und resistent gegen klinische Infektionsmittel. Im Inneren werden statt Aluminiumgussteilen nun Zinkgussteile verwendet. Sie garantieren die geforderte Festigkeit der Halterungen.

Die Bedürfnisse aller Seiten erfüllen

Das gilt auch für das Material der Gleitlagerringe der Gelenke. Für die integrierte Kabelführung bleibt dadurch im Inneren trotz vergrößerter Gasdruckfeder gleich viel Platz. Des Weiteren haben die Konstrukteure den Gewichtsschwerpunkt auf die Drehachse verlegt. Damit müssen die Befestigungen des Monitors nicht zu fest geschraubt werden. In der Neigung nach vorne oder hinten kann der Monitor so leicht positioniert werden. Andernfalls kann die Hebelwirkung eine Schieflage des Monitors bewirken.

„Wir haben die Konstruktion und Materialien unserer Tragarme maximal ausgereizt, um sowohl die Bedürfnisse der OEMs als auch der Anwender in Kliniken und Praxen zu erfüllen“, unterstreicht Oschwald. „Wir sehen unsere Rolle als Zulieferer darin, sie zu verstehen und ihnen optimale Lösungen zu bieten. Das heißt für uns Zuhören, Beraten und Begleiten.“

Kontakt:

Cim Med GmbH

D-80939 München

www.cim-med.com

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