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Silikon und Polyolefin verbinden

| Autor/ Redakteur: Kathrin Schäfer / Kathrin Schäfer

Kann man unpolare Thermoplaste und Silikone dauerhaft miteinander verbinden? Man kann. Raumedic ist dieser Schritt jetzt im Rahmen eines Forschungsprojekts gelungen.

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Polyolefine als unpolare Thermoplaste mit einem Silikonelastomer zu einem neuartigen Haftverbund vereinen: Ideal bei koextrudierten Schläuchen, deren Silikonaußenschicht für hervorragende Pumpeigenschaften und ein exzellentes Rückstellverhalten sorgen. Gleichzeitig zeigt die PP-Innenschicht mit seiner ausgeprägten Hydrophobie und der geringen Gaspermeabilität nahezu keine Wechselwirkungen mit dem Durchflussmedium.
Polyolefine als unpolare Thermoplaste mit einem Silikonelastomer zu einem neuartigen Haftverbund vereinen: Ideal bei koextrudierten Schläuchen, deren Silikonaußenschicht für hervorragende Pumpeigenschaften und ein exzellentes Rückstellverhalten sorgen. Gleichzeitig zeigt die PP-Innenschicht mit seiner ausgeprägten Hydrophobie und der geringen Gaspermeabilität nahezu keine Wechselwirkungen mit dem Durchflussmedium.
( Bild: Raumedic )

Spritzgegossene und koextrudierte Hart-Weich-Kunststoffkombinationen sind seit Langem Stand der Technik. Der Verbund aus harten Thermoplasten und weichen thermoplastischen Elastomeren ist bereits in vielen Bauteilen Realität. Doch nicht selten müssen dabei Kompromisse zu Lasten des Langzeit- und Rückstellverhaltens der Weichkomponente eingegangen werden. Dieses Element aus einem Silikonelastomer zu realisieren, wäre die wünschenswerte Alternative. Doch dazu stehen nur eine Handvoll polarer Thermoplaste als Partner zur Verfügung.

Eine Neuentwicklung ermöglicht es nun, Polyolefine als unpolare Thermoplaste mit einem Silikonelastomer zu einem neuartigen Haftverbund zu vereinen. Damit ist der Weg offen, Dichtelemente oder Ventile direkt an die umgebende Polyolefinkomponente anzuspritzen. Das vereinfacht nicht nur die Konstruktion und Herstellung medizinischer Bauteile oder pharmazeutischer Dosiersysteme, es verbessert auch deren Produktsicherheit.

Eine weitere Anwendungsmöglichkeit sind koextrudierte Schläuche, deren Silikonaußenschicht für hervorragende Pumpeigenschaften und ein exzellentes Rückstellverhalten sorgt. Gleichzeitig zeigt die PP-Innenschicht mit ihrer ausgeprägten Hydrophobie und der geringen Gaspermeabilität nahezu keine Wechselwirkungen mit dem Durchflussmedium. Je nach Anwendung und Anforderung kann Raumedic einen variablen Schichtaufbau realisieren.

Der Entwicklungspartner für die medizintechnische und pharmazeutische Industrie verwirklicht mit seinen Kunden individuelle Produkte. Um dies auch zukünftig mit ausreichend Kapazitäten tun zu können, hat Raumedic Ende Oktober gleich auch noch sein Werk am Stammsitz in Helmbrechts erweitert. Das neue Gebäude mit dem Namen Terbium bietet mehr Platz für Forschung und Entwicklung, Qualitätsmanagement, Labor, Produktion und Logistik. 2.250 m2 Reinraumfläche, zertifiziert nach ISO 14644 Klasse 7, stehen damit jetzt zur Verfügung.

Compamed 2015: Halle 8a, Stand F28

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