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Heute ist Vertriebsstart Neuentwicklung in der Endoprothetik – Einsetzinstrument für Keramikinserts

| Redakteur: Peter Reinhardt

Die Einführung neuer Produkte dürfte nur in den wenigsten Fällen genau in die Messelaufzeit der „Compamed“ fallen. Doch beim Einsetzinstrument von OHST für Keramikinlays ist genau das der Fall. Am zweiten Messetag startet der Vertrieb des Medizinprodukts mit CE-Kennzeichen.

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Sales-Managerin Kristin Winterfeld hat den Instrumententräger für das neue Einsetzinstrument sicher im Griff. Ebenso sicher werden damit Handhabungsfehler vermieden
Sales-Managerin Kristin Winterfeld hat den Instrumententräger für das neue Einsetzinstrument sicher im Griff. Ebenso sicher werden damit Handhabungsfehler vermieden
(Bild: Reinhardt)

Als Lizenznehmer ist OHST voll für die Zulassung und Fertigung gemäß Medizinproduktegesetz verantwortlich. Das Einsetzinstrument selbst hat der Keramikspezialist Ce­ramtec mit einem weiteren Partner entwickelt und patentieren lassen.

Über 35 Jahre Erfahrung mit Implantaten aus Hochleistungskeramik

Ein kurzer Blick zurück: Schon seit über 35 Jahren hat Ceramtec Erfahrung mit Implantaten aus „Biolox“-Hochleistungskeramik. Doch in der Vergangenheit gab es hin und wieder das Problem, dass die Inlays beim Einsetzen in die vorgesehenen Hüftpfannen verkanteten. Damit ist nun Schluss.

Bestehend aus nur drei Komponenten – Setzinstrument, Einbringhilfe und Connector – ist das Instrument verblüffend einfach handhabbar und das Insert in wenigen Schritten sicher platziert. Der Handgriff aus medizinischem Silikon sorgt nicht nur für angenehme Haptik, sondern ist anders als bisher verwendetes Hartgewebe auch nach vielen Sterilisationsdurchgängen noch schön anzusehen.

Ergonomisches Design

Durch sein ergonomisches Design wird ein leichtes Handling ermöglicht. Acht verschiedene Farben können für den Handgriff gewählt werden, um das Instrument z. B. auf das Corporate Design abzustimmen. Die Connectoren sind für die vier verschiedenen Kopfdurchmesser 28, 32, 36 und 40 verwendbar. Connectoren und Einbringhilfen werden aus Polyphenylsulfon (PPSU) gefertigt, das über hervorragende mechanische Eigenschaften verfügt. Die Neuentwicklung ist aus einer intensiven Zusammenarbeit zwischen OHST und Ceramtec entstanden. Vorgestellt auf dem diesjährigen Kongress für Orthopäden und Unfallchirurgen vor vier Wochen in Berlin, ist das Instrument auf großes Interesse gestoßen.

Als Contract Manufacturer bietet OHST von der Idee bis zum fertigen Produkt eine Vielfalt maßgeschneiderter Lösungen und Dienstleistungen im Bereich der Endoprothetik. Das neue Einsetzinstrument wird sowohl an Handelshäuser als auch an Implantatehersteller adressiert und ausdrücklich für den Einsatz von Keramikinlays empfohlen.

Sie finden die OHST Medizintechnik AG auf der „Compamed 2012“ in:

Halle 8b, Stand C24

www.ohst.de

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