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Reichelt Chemietechnik Luer System: Spritzen, Kanülen und Schläuche verbinden

Redakteur: Julia Engelke

Das Luer-System ermöglicht die effektive, werkzeuglose Verbindung von Spritzen, Kanülen und Schläuchen in der Medizintechnik. Wie genau funktioniert das System? Und wer hat es erfunden?

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Ein Beispiel für einen Luer-Lock-Verbinder: der Rohradapter.
Ein Beispiel für einen Luer-Lock-Verbinder: der Rohradapter.
(Bild: Reichelt)

Das Luer-System ermöglicht die effektive, werkzeuglose Verbindung von Spritzen, Kanülen und Schläuchen in der Medizin-, Klinik- und Labortechnik. Es wird international einheitlich genutzt und könnte in seiner Technik nicht simpler sein. Bei der einfachsten Luer-Verbindung, dem Luer-Slip-System, wird der „männliche“ Teil der Verbindung, ein kegelförmiger Endstutzen, in den „weiblichen“ Teil, ein entsprechend dimensionierter Innenkegel, gesteckt. Bei dieser einfachen Steckverbindung besteht jedoch die Gefahr, dass sich die beiden Kupplungsteile unkontrolliert lösen.

Um diesem Problem vorzubeugen, wurde das System weiterentwickelt. Durch Einbringen eines Gewindes können die beiden Verbindungsstücke durch eine halbe Drehung fest miteinander verriegelt werden. Dieses als Luer-Lock bezeichnete Verbindungssystem bietet die nötige Sicherheit, die im medizinischen Bereich und in chemischen Laboren gefordert wird.

Für jede Anwendung die richtige Verbindung

Ob als Rohradapter, 3-Wege-Hähne, Schlauchverbinder, Winkel- oder T-Stücke: Luer-Lock-Verbinder werden in zahlreichen unterschiedlichen Ausführungen angeboten, sodass für nahezu jede Anwendung die passende Verbindungslösung bereitsteht. Gefertigt werden die hochpräzisen Bauteile aus Metallen und Hochleistungskunststoffen, beispielsweise aus Polypropylen, Polycarbonat und anderen fluorierten Kunststoffen.

Wer das Verbindungssystem erfunden hat, seit wann es auch in Deutschland Anwendung findet und welche Luer-Adapter am Markt erhältlich sind, erfahren Sie im Magazinartikel Das Luer-System von Reichelt Chemietechnik.

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