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Kleben: Alternative zu konventionellen Fügetechniken

| Redakteur: Peter Reinhardt

Einkaufsführer 2009 Update: Klebstoffe: Das Thema „Metall universell kleben“ steht dieses Jahr im Mittelpunkt der Präsentation der Hönle Gruppe und ihres Klebstoffspezialisten Panacol: auf der Bondexpo, die vom 21.-24. September in Stuttgart stattfand. Highlights waren die „Panacol-Profis“ für universelles Metallkleben: Penloc und Structualit mit neuen Ausführungen samt Zubehör für hochfeste Verklebungen.

Außerdem zeigte die Hönle Gruppe das Vitralit-System: Klebstoffe und Vergussmassen sowie UV-Geräte, UV-LED-Strahler und -Floods mit Schwerpunkt auf Metall-Glas Verklebungen.

Penloc und Structualit erfüllen die Anforderungen an modernste Fügetechnik – nicht nur bei Metallverbindungen. Sie sind einfach zu verarbeiten (bead on bead) und härten schnell aus. Anfangsfestigkeiten werden bereits nach zwei bis fünf Minuten erreicht. Kleben ist eine moderne Alternative zu konventionellen Fügetechniken, so ist etwa Schweißen bei der heutigen Materialvielfalt auch empfindlicher Werkstoffe wie Edelstahl, Aluminium oder Mischverbindungen, aber auch bei modernen Oberflächenbeschichtungen längst nicht mehr in jedem Fall die erste Wahl. Auch der steigende Anspruch an die Optik der Verbindungen gibt der Klebetechnik den Vorrang. Gleichzeitig bieten die Epoxidklebstoffe der Reihe Structualit bei Verbindungen, die früher ausschließlich geschweißt wurden, vergleichbare Festigkeiten sowie ein spannungsausgleichendes Verhalten – und das bei spürbarer Kosten- und Zeitersparnis.

Die Penloc-Klebstoffe auf Acrylbasis sind regelrechte Alleskönner und verbinden sowohl Metallwerkstoffe miteinander als auch Metall mit anderen Materialien. Sie eignen sich generell für alle harten, nicht porösen Stoffe. Die hohe Bandbreite der Anwendungsmöglichkeiten wird durch die sehr spezifischen Eigenschaften der einzelnen Penloc-Produkte ermöglicht. So zeichnen sich Penloc GTI und Penloc GT-AP durch eine hohe Kraftübertragung bei dynamischer Belastung aus, einmal mit niedrigem, einmal mit hohem Flammpunkt. Die Variante Penloc GTH-T ist außerdem für Metall-Keramik Verbindungen und FR4 geeignet.

Die Hönle Gruppe präsentiert auf der Bondexpo außerdem das Hochleistungs-Array LED Powerline, das für das Aushärten von UV-reaktiven Klebstoffen und Vergussmassen geeignet ist. Das geringe Gewicht und die Größe von nur 88 mm x 20 mm x 50 mm erlauben die Integration in kleinste Zwischenräume. Das wassergekühlte Gerät ist reinraumtauglich.

Die neueste Entwicklung der Dr. Hönle AG ist der LED Spot. Mit ihm ist es gelungen, die Vorteile der LED-Technologie auch für die homogene Bestrahlung größerer Flächen darzustellen. Die Lichtaustrittsöffnung des LED Spot umfasst eine Fläche von 20 mm x 20 mm, kann aber je nach geforderter Intensität / Homogenität durch Veränderung des Abstands zum Substrat erheblich vergrößert werden. Zusätzlich lässt sich das entstehende Bestrahlungsfeld nochmals in vier Segmente unterteilen, die unabhängig voneinander angesteuert werden können.

In Verbindung mit dem Hönle bluepoint ist darüber hinaus die Eingabe kompletter Programmabläufe, wie Belichtungsfolgen mit unterschiedlichen Intensitäten und Wartezeiten, möglich. Dadurch können insbesondere in vollautomatischen Fertigungslinien kürzeste Taktzeiten realisiert werden. Den LED Spot gibt es luft- und wassergekühlt. Letzteres macht auch den LED Spot für Anwendungen im Reinraum geeignet.

Kontakt::

Panacol-Elosol GmbH D-61449 Steinbach/Ts www.panacol.de