Gesundheitsdaten SwissHDS und EHDS: Fahrplan in den vernetzten Gesundheitsdatenraum
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Mit dem Swiss Health Data Space (SwissHDS) und dem European Health Data Space (EHDS) entstehen derzeit zwei Datenräume, die den sicheren Austausch von Gesundheitsdaten in der Schweiz und Europa neu ordnen – mit direkten Konsequenzen für Hersteller, Krankenhäuser und Politik. Während der EHDS einen verbindlichen Rechtsrahmen und Interoperabilitätsanforderungen für die EU setzt, übersetzt SwissHDS diese Logik in eine föderale, schweizerische Infrastruktur.
Digitale Diagnostik, vernetzte Medizingeräte und klinische Entscheidungsunterstützung erzeugen heute Datenströme, die ohne einheitliche Regeln oft in proprietären Silos stecken bleiben. Gleichzeitig verlangt der Gesetzgeber sichere, nachvollziehbare und standardisierte Datenflüsse – sowohl für die Versorgung als auch für Forschung und Public Health. Der Swiss Health Data Space (SwissHDS) und der European Health Data Space (EHDS) werden damit zu strategischen Infrastrukturprojekten, an denen sich Produktstrategien von Herstellern, IT-Roadmaps der Krankenhäuser und gesundheitspolitische Prioritäten gleichermaßen ausrichten müssen.
SwissHDS: Datenraum für Versorgung, Forschung und Krankenhaus-IT
Der Swiss Health Data Space ist als virtueller Raum konzipiert, in dem ein sicherer, gesetzeskonformer, voll automatisierter und standardisierter Datenaustausch zwischen den Akteuren des Schweizer Gesundheitswesens möglich werden soll. Er umfasst die Prozesse und IT-Systeme der Fachdomänen und Akteure und verpflichtet diese auf gemeinsame Regeln für Interoperabilität und einen vertrauenswürdigen Umgang mit Gesundheitsdaten.
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