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Antriebe Einbaufertige Teleskopspindel zum schnellen Verstellen von OP-Tischen

| Redakteur: Peter Reinhardt

Eine mit Antriebsmodul ausgerüstete Teleskopspindel mit zweistufigem Kugelgewindetrieb gewährleistet die schnelle und präzise Höhenverstellung elektromechanischer OP-Tische

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Bild 1 | Alles in einem: Einbaufertige Teleskopspindel mit Antriebsmodul, Sockel und Anschlusseinheit
Bild 1 | Alles in einem: Einbaufertige Teleskopspindel mit Antriebsmodul, Sockel und Anschlusseinheit
(Bild: Kammerer Gewindetechnik)

Das Unternehmen Kammerer ist in vielen Branchen für hochwertige Gewindetriebe und Wälzführungen bekannt – darunter in wachsendem Maße auch Hersteller von medizintechnischen Produkten.

Seine neue Antriebseinheit für die Höhenverstellung von OP-Tischen besteht aus zwei miteinander kombinierten Kugelgewindetrieben mit gegenläufigen Steigungen, die wie ein Teleskop ein- und ausfahren. Die zweistufige Konstruktion vermag sich von 300 mm bis auf eine maximale Höhe von 720 mm zu schrauben, wobei der effektive Betriebshub genau nach Kundenwunsch 400 mm beträgt.

OP-Tisch lässt sich sehr sanft und absolut präzise justieren

Der untere Gewindetrieb dreht links und hat eine Länge von 270 mm und einen Nenndurchmesser von 40 mm, während der obere Gewindetrieb rechts dreht und eine Länge von 285 mm aufweist. Die Tragzahlen der Teleskopspindel liegen bei 19,9 kN (statisch) bzw. 15,2 kN (dynamisch). Das ausgewogene Zusammenwirken von Teleskop-Bauweise und geringen Gewindesteigungen stellt sicher, dass sich die Spindel, und damit auch der OP-Tisch, sehr sanft und absolut präzise justieren lässt – bei zugleich höchster Steifigkeit und Stabilität der gesamten Hubsäule.

Es handelt sich um Eigenschaften, die im täglichen Klinikbetrieb unerlässlich sind. Von ebenso großer Bedeutung ist der Zyklus für die Schmierung: Mit 50.000 Hüben pro Schmierung ist die neue Teleskop-Spindel eine überaus wartungsarme Verstelllösung für OP-Tische.

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