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IT-Sicherheit von Medizingeräten

Dräger verankert sicheren Entwicklungsprozess

| Redakteur: Peter Reinhardt

Um die IT-Sicherheit seiner Medizingeräte weiter zu erhöhen, hat Dräger Sicherheitsvorgaben eingeführt. Darüber hinaus hat Dräger eine eigene Cyber-Security-Website eingerichtet.

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Technik für das Leben muss verlässlich sein. Für Dräger bedeutet das, bereits früh in der Entwicklung neuer Produkte an ein sicheres Design zu denken
Technik für das Leben muss verlässlich sein. Für Dräger bedeutet das, bereits früh in der Entwicklung neuer Produkte an ein sicheres Design zu denken
( Bild: Drägerwerk AG & Co. KGaA )
  • Hundertprozentige IT-Sicherheit kann niemand versprechen
  • Kliniken noch aktiver unterstützen, das Sicherheitsniveau vernetzter Medizingeräteparks stetig zu verbessern
  • Unnötige Software-Bestandteile weglassen, um Angriffspunkte von vornherein begrenzen

Die Sicherheitsvorgaben von Dräger greifen beim Design neuer Produkte, bei deren Herstellung sowie später im Betrieb in der Klinik. Damit kann Dräger Kliniken noch aktiver unterstützen, das Sicherheitsniveau ihrer vernetzten Medizingeräteparks stetig zu verbessern.

Technik fürs Leben muss verlässlich sein

„Technik für das Leben muss verlässlich sein. Für uns bedeutet das, bereits früh in der Entwicklung neuer Produkte an ein sicheres Design zu denken“, so Hannes Molsen, der bei Dräger für die Sicherheit aller Produkte verantwortlich ist. Das bedeutet beispielsweise bei der Software-Entwicklung von Anfang an mögliche Sicherheitslücken zu simulieren und auszuschließen. Zu den weiteren Vorgaben gehört, Medizingeräte mit dem höchstmöglichen Sicherheitsstandard auszuliefern, sie gegen nicht-autorisierte Zugriffe zu schützen und ihre Betriebssysteme zu „härten“: „Indem wir unnötige Software-Bestandteile weglassen, können wir mögliche Angriffspunkte von vornherein begrenzen“, so Molsen. Um Geräte über ihren gesamten Lebenszyklus sicher zu betreiben, müssen sie zudem so entwickelt werden, dass sie auch nachträglich Sicherheits-Updates erhalten können.

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IT-Sicherheit als Prozess

„Hundertprozentige IT-Sicherheit kann niemand versprechen, aber es gibt Möglichkeiten, ein hohes Niveau zu erreichen“, betont Molsen. Dazu trägt beispielsweise der Austausch mit externen Entwicklern und IT-Anwendern bei. Das gilt nicht nur für Konferenzen oder Klinikbesuche, sondern auch für Kontaktmöglichkeiten über die Dräger-Webseite. Daher hat das Unternehmen eine Cyber-Security-Site ins Leben gerufen. Kunden, Entwickler oder Sicherheitsforscher können dem Unternehmen so potenzielle Schwachstellen oder mögliche Risiken, die sie bei Dräger-Produkten beobachtet haben, direkt mitteilen. Dies kann Dräger helfen, Produkte und Prozesse weiter zu verbessern.

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