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Dokumentation und Display sprechen eine Sprache

| Autor/ Redakteur: Autor | Dr. Frank Reininghaus / Peter Reinhardt

Übersetzungs-Management-Systeme haben viele Vorteile: Neben konsistenter Verwendung von Fachbegriffen und der Wiederverwendung von Übersetzungen ermöglichen sie sichere und transparente Prozessverläufe. Regelungen werden eingehalten, Vorgaben für den Umgang mit sensiblen Daten unterstützt.

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Dr. Frank Reininghaus: „Übersetzungssysteme sind für die mehrsprachige Kommunikation in der Medizintechnik in Zukunft unerlässlich.“
Dr. Frank Reininghaus: „Übersetzungssysteme sind für die mehrsprachige Kommunikation in der Medizintechnik in Zukunft unerlässlich.“
(Bild: Across)

Für die Medizinprodukterichtlinie der EU ist eine Novelle vorgeschlagen worden, die Mehrsprachigkeit explizit vorschreibt. Demnach müssen alle Produktinformationen künftig in einer Sprache zur Verfügung gestellt werden, die für den Anwender in jedem relevanten Zielland leicht verständlich ist. Dies bezieht sich jedoch nicht nur auf technische Dokumentationen und andere produktbegleitende Dokumente. Auch die Displays von elektronischen Geräten müssen für den Nutzer verständlich sein, um die korrekte und sichere Bedienung zu gewährleisten. Wer also die internationale Vermarktung seiner Produkte anstrebt, muss sich sorgfältig mit den Themen Übersetzung und Übersetzungsmanagement auseinandersetzen.

Texte schnell und effizient übersetzen

Bei der Erstellung aller Dokumente in den erforderlichen Sprachen ergibt sich sowohl für die Übersetzer als auch für die Projektmanager ein enormer Aufwand. Wenn Übersetzungsprozesse besonders zeitkritisch sind, zum Beispiel im Zulassungsverfahren für ein neues Produkt, müssen die Projekte möglichst effizient abgewickelt werden. Hier kann ein Übersetzungsmanagementsystem wertvolle Dienste leisten. Die dadurch realisierbare Automatisierung wiederkehrender administrativer Arbeitsschritte erspart den Koordinatoren viel Zeit und Kommunikationsaufwand. Ein solches System verwaltet zudem alle übersetzungsrelevanten Daten auf einer zentralen Plattform: Das sogenannte Translation Memory speichert bereits zugelassene Textstellen und stellt sie für die Wiederverwendung in folgenden Übersetzungen zur Verfügung.

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Terminologiesystem sorgt für einheitliche Wortwahl

Für eine einheitliche Wortwahl sorgt ein Terminologiesystem, in dem der gesamte Fachwortschatz eines Unternehmens definiert und gepflegt wird. In dieser Datenbank können auch Zusatzinformationen zur Verwendung eines Terms hinterlegt werden. Unabhängig davon, ob Bedienungshandbücher, Schulungsunterlagen oder Displaytexte übersetzt werden, wissen damit alle Bearbeiter, welche Benennung im Kontext korrekt ist beziehungsweise bevorzugt wird. Nutzt ein Übersetzer einen nicht zugelassenen Term, weist ihn das System darauf hin und schlägt eine Alternative vor.

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