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BV-Med Coronavirus: BV-Med fordert Dialog zu kritischer Infrastruktur

Redakteur: Julia Engelke

Im Zusammenhang mit dem Coronavirus fordert BV-Med-Geschäftsführer Möll „einen Dialog zu einer kritischen Infrastruktur zur Aufrechterhaltung der Patientenversorgung in Deutschland mit Medizinprodukten“. Der BV-Med regt an, mit allen relevanten Akteuren in einen strategischen Dialog zu treten.

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BV-Med Geschäftsführer Dr. Marc-Pierre Möll fordert im Zusammenhang mit dem Corona-Virus einen Dialog zu einer kritischen Infrastruktur zur Aufrechterhaltung der Patientenversorgung in Deutschland mit Medizinprodukten.
BV-Med Geschäftsführer Dr. Marc-Pierre Möll fordert im Zusammenhang mit dem Corona-Virus einen Dialog zu einer kritischen Infrastruktur zur Aufrechterhaltung der Patientenversorgung in Deutschland mit Medizinprodukten.
(Bild: BV-Med)
  • Strategischer Dialog mit beteiligten Akteuren und der Bundesregierung
  • Gewährleistung der Patientenversorgung in Krisenfällen
  • Lieferengpässe bei Medizinprodukten vermeiden

In einem strategische Dialog mit allen relevanten Akteuren und gemeinsam mit der Bundesregierung soll definiert werden, welche und wie eine kritische Infrastruktur vorgehalten werden sollte, damit auch in Krisenfällen die Patientenversorgung in Deutschland gewährleistet ist, so der Bundesverband Medizintechnologie, BV-Med, in einer Pressemitteilung. „Dazu gehört, dass Produktion und Forschung von Medizinprodukten in Deutschland gestärkt und gesichert werden“, ergänzt BV-Med-Geschäftsführer Dr. Marc-Pierre Möll.

Mögliche Lieferengpässe bei Medizinprodukten

Die Auswirkungen des Coronavirusausbruchs in China sind mittlerweile weltweit spürbar. Das Problem der Abhängigkeit von Produktionsstätten in China, die in Krisenfällen zu unterbrochenen Lieferketten führen, wird derzeit vor allem im Arzneimittelbereich diskutiert. Teilweise Lieferengpässe drohen aber auch in der Medtech-Branche. Das betrifft bestimmte Produktbereiche, die auf Rohstoffzulieferung, Vorprodukte oder Produktionsstätten in China und anderen asiatischen Ländern angewiesen sind.

Deshalb müsse die Thematik möglicher Lieferengpässe bei Medizinprodukten jetzt strategisch angegangen werden, um die Probleme zu vermeiden, die im Arzneimittelbereich bestehen. Dazu gehören neben den Pandemieplänen, um sich vor dem Virus zu schützen, die Analyse globaler Lieferketten, die Sicherstellung der Produktion von Medizintechnik für die Regelversorgung in Deutschland sowie die ausreichende Bevorratung von Medizinprodukten für Pandemien für Gesundheitseinrichtungen.

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