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Thermoformen Wie Visualisierung beste Voraussetzungen für die Blister-Herstellung schafft

Redakteur: Alexander Stark

Seit beinahe 20 Jahren ist Inpac Medizintechnik als Dienstleister für Reinigung, Packmittelproduktion, Montage, Verpackung und Sterilisation von Medizinprodukten am Markt. Das Unternehmen hat sich maßgeschneiderte Lösungen aus einer Hand auf die Fahnen geschrieben.

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Tiefgezogener Blister vor der Optimierung mit 
erkennbaren Dünnstellen.
Tiefgezogener Blister vor der Optimierung mit 
erkennbaren Dünnstellen.
(Bild: Inpac)

Zum Kerngeschäft von Inpac Medizintechnik zählt neben der Lohnverpackung auch die Fertigung von tiefgezogenen Hartblistern. Hier konnte der Anbieter in den letzten Monaten eine weitere Innovation etablieren: Im Bereich der Blisterkonstruktion und -fertigung nutzt das Unternehmen seit kurzem eine Software zur Simulation des Thermoformprozesses.

Durch die Einführung der Simulationssoftware T-Sim von Simpatec ist es Inpac möglich, eine schnelle Designüberprüfung und Prozess-Machbarkeitsanalyse der kundenspezifischen Blister durchzuführen, bevor die Werkzeuge gefertigt werden und die Erstproduktion gestartet wird.

Mit Hilfe der Software werden die physikalischen Vorgänge und die Eigenschaften des Blisters hinsichtlich möglicher Schwachstellen – wie die Bildung von Falten oder Dünnstellen – realitätsgetreu abgebildet. Basierend auf den simulierten Prozessparametern, wie Formzeit, Druck im Werkzeug sowie Temperaturverteilung auf der Kunststofffolie, kann der Blister optimal designt werden.

Auch der Einfluss eines Oberstempels, der bei komplexen Blistern eingesetzt wird, um die gewünschte Tiefe, Wanddicke oder Materialverteilung zu erzielen, kann mit T-Sim simuliert werden. Dadurch können Parameter wie Geometrie, Geschwindigkeit, Eindringtiefe und die Position des Oberstempels optimiert werden.

Mit der Einführung dieser Software verkürzen sich die Projektzeiten und -kosten durch Reduzierung der benötigten Abmusterungen bis zur Serienfertigung. Die Praxis habe gezeigt, dass die Ergebnisse der Simulation sehr gut mit den realen Blistern übereinstimmen, so das Unternehmen.

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