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Fakuma 2026 Werkzeugkonzept für die Serienfertigung von Autoinjektor-Gehäusen

Quelle: Pressemitteilung Zahoransky 2 min Lesedauer

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Auf der Fakuma vom 12. bis 16. Oktober zeigt Zahoransky u. a. das Werkzeugkonzept Z.Sonic turn für die hocheffiziente Produktion von Pen- und Autoinjektor-Gehäusen.

Das Werkzeugkonzept Z.Sonic turn für die Großserienfertigung von Autoinjektor-Gehäusen steht auf der Fakuma im Fokus.(Bild:  Zahoransky)
Das Werkzeugkonzept Z.Sonic turn für die Großserienfertigung von Autoinjektor-Gehäusen steht auf der Fakuma im Fokus.
(Bild: Zahoransky)

Medizintechnik- und Pharma-Hersteller stehen mehr denn je unter Druck – sie müssen Kapazitäten skalieren, Stückkosten senken und dabei höchste Prozess- und Produktqualität sicherstellen, bei gleichzeitig steigenden regulatorischen Anforderungen, knapper Reinraumfläche und wachsendem Fachkräftemangel. Aus diesem Grund bündelt Zahoransky Werkzeugbau, Spritzgießintegration und nachgelagerte Automation unter einem Dach und tritt so als umfassender Lösungsanbieter auf. Vom 12. bis 16. Oktober zeigt das Unternehmen auf der Fakuma 2026 in Friedrichshafen (Halle A2, Stand 2309) das Werkzeugkonzept Z.Sonic turn für die hocheffiziente Produktion von Pen- und Autoinjektor-Gehäusen, das in Zusammenarbeit mit Netstal entwickelt wurde.

Der Bedarf an Pen- und Autoinjektoren wächst rasant, getrieben v. a. durch den Boom von GLP-1-Medikamenten zur Gewichtsreduktion und Diabetestherapie. Hersteller müssen ihre Kapazitäten daher zügig ausbauen, sind dabei jedoch meist auf bestehende Reinraumflächen beschränkt. Statt die Produktivität allein über mehr Kavitäten – und damit ein größeres Spritzgießwerkzeug – zu erhöhen, setzt Zahoransky mit Z.Sonic turn auf gesteigerte Effizienz bei jedem einzelnen Zyklus. Das Werkzeugkonzept verlagert die Restkühlung der produzierten Teile aus der Kavität, mittels einer weiterentwickelten Indexplatte mit servogetriebener Dreheinheit läuft die Entformung zudem außerhalb des Werkzeugs, parallel zum nächsten Spritzzyklus. Das Ergebnis sind kürzere Zykluszeiten, eine höhere Ausbringung und ein deutlich reduziertes Werkzeuggewicht.

Im Vierfach-Werkzeug wurden so zwölf Sekunden Zykluszeit erreicht, gegenüber 18 Sekunden bei konventionellen Lift-and-Strip-Werkzeugen. In einer Beispielrechnung steigt der Jahres-Output damit von rund 8,5 auf über 12,8 Millionen Teile, die Stückkosten sinken um 23 Prozent. Die Amortisationszeit liegt so bei rund neun Monaten. Mit 3.500 Kilogramm wiegt das Werkzeug zudem etwa 1.000 Kilogramm weniger als ein konventionelles Pendant und fällt deutlich kompakter aus, was Reinraumfläche und Energie beim Aufheizen spart. Für die Serienproduktion sind zudem bereits 16- und 32-fach-Varianten in Vorbereitung. Auf der Fakuma zeigt Zahoransky das neue Werkzeugkonzept in Kombination mit der vollelektrischen Spritzgießmaschine Elion Med von Netstal als vollintegrierte Fertigungslösung.

Zahoransky auf der Fakuma 2026: Halle A2, Stand 2309

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