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Additive Fertigung
Wie der 3D-Mikrodruck die nächste Generation der Medizinelektronik entwickelt

Ein Gastbeitrag von Laura Galloway, Director of Marketing bei Boston Micro Fabrication 8 min Lesedauer

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Während elektronische Systeme immer kleiner werden und die klinischen Anforderungen steigen, stoßen traditionelle Fertigungsverfahren zunehmend an ihre Grenzen. Wie hilft hochpräziser 3D-Mikrodruck Ingenieuren für Medizinprodukte, diese Hürden zu überwinden? Und warum entwickelt sich die Technologie schnell zum bevorzugten Verfahren für die Medizinelektronik der nächsten Generation? Ein Einblick.

RNDR Medical nutzte den 3D-Mikrodruck, um distale Spitzen herzustellen, deren Entwicklung von der Entwurfsphase bis zur präklinischen Bewertung nur halb so lange dauerte.(Bild:  RNDR Medical/Boston Micro Fabrication)
RNDR Medical nutzte den 3D-Mikrodruck, um distale Spitzen herzustellen, deren Entwicklung von der Entwurfsphase bis zur präklinischen Bewertung nur halb so lange dauerte.
(Bild: RNDR Medical/Boston Micro Fabrication)

Die distale Spitze eines Einweg-Ureteroskops ist kleiner als ein Reiskorn. Darin müssen Ingenieure einen Kamerachip und eine Beleuchtungsquelle unterbringen, beide Elemente mit hoher Präzision aufnehmen und abdichten, Spülkanäle integrieren und die gesamte Baugruppe gegen das Eindringen von Flüssigkeiten abdichten – und das alles bei einem Durchmesser von nur 3,302 mm. Dieses Profil erfordert komplexe 3D-Geometrien, enge Toleranzen und Wandstärken, die herkömmliche Produktionsverfahren an ihre absoluten Grenzen bringen. Es handelt sich um eine präzise, kompromisslose Vorgabe und keineswegs um einen Einzelfall.