Grundlagenwissen

Welche Katheter gibt es und wie werden sie in der Medizin eingesetzt?

| Redakteur: Kathrin Schäfer

Ein beschichteter Einmalkatheter in steriler Flüssigkeit.
Ein beschichteter Einmalkatheter in steriler Flüssigkeit. (Bild: Coloplast)

Zu den bekanntesten Kathetern zählen Blasenkatheter und Herzkatheter. Wann und wie werden sie eingesetzt? Welche Risiken sind damit verbunden? Dieser Grundlagenbeitrag gibt Antworten.

Ein Katheter ist ein medizinisches Instrument, welches sowohl zu diagnostischen als auch therapeutischen Zwecken eingesetzt wird. Zu beachten dabei ist, dass der Katheter flexibel oder starr ist und in verschiedene Körperhöhlen oder Hohlorgane eingeführt werden kann. Die bekanntesten Katheter sind die Blasen- und Herzkatheter.

Aus welchen Materialien bestehen Katheter und wie werden sie hergestellt?

Die Vorschriften gerade für medizinische Produkte sind sehr streng und Unterliegen zahlreichen Regularien. Aus diesem Grund sind Katheter heute nicht mehr nur aus Gummi, sondern aus anderen Werkstoffen hergestellt.

Diese Materialien müssen lange haltbar sein, auch bei unterschiedlichen Temperaturen ihre Flexibilität erhalten und gut verträglich sein, also nach Möglichkeit keine Allergien verursachen.

Ein weiterer Punkt ist die Widerstandsfähigkeit, die trotz enormer Flexibilität gegeben sein muss. Das liegt vor allem daran, dass beispielsweise Blasenkatheter mit Urin in Berührung kommen. Ein daraus resultierender Schaden am Katheter könnte fatale Folgen haben.

Auch die in Blutgefäße einzuführenden Katheter müssen gewisse Voraussetzungen erfüllen. So müssen diese beispielsweise über eine Beschichtung verfügen, die das Blut nicht sofort gerinnen lässt. Da es sich um internistische Werkzeuge handelt, sollten sie auch keimfrei beziehungsweise keimabweisend sein. Um dies zu bewerkstelligen, werden nicht nur die Katheter unter strengen hygienischen Bedingungen hergestellt. sondern auch die für sie benötigten Materialien.

Aus Kostengründen finden sich vor allem im Bereich der Blasenkatheter noch viele Produkte aus Gummi wieder. Allerdings muss man hier beachten, dass diese Allergien hervorrufen können, was es bei jedem Patienten zu berücksichtigen gilt. Die meisten Produkte sind jedoch aus synthetischen Kunststoffen hergestellt.

Welche Firmen stellen Katheter her ?

  • PFM Medical AG
  • Fleischhacker GmbH & Co. KG
  • Euro-Vision GmbH
  • Wibu Wirtschaftsbund Sozialer Einrichtungen eG
  • Medi-King Medical Trading GmbH
  • Dieckhoff & Ratschow Praxisdienst GmbH & Co.KG
  • GHC German Health Care GmbH
  • Medical Praxisbedarf GmbH
  • Russka Ludwig Bertram GmbH
  • Wolfram Droh GmbH
  • Asid Bonz GmbH
  • Covidien Deutschland GmbH
  • Egner Medizintechnik GmbH & Co. KG
  • Teleflex Medical GmbH
  • Bäumer Betriebshygiene Vertriebsgesellschaft mbH
  • BSN medical GmbH
  • Paul Hartmann Gesellschaft.m.b.H.
  • Mediparts GmbH
  • Praxi-Med Vertriebs GmbH
  • Medvet – Ludwig Bertram GmbH

Was sind transurethrale Blasenkatheter?

Ein transurethraler Blasenkatheter ist ein Kunststoffschlauch, der in die Harnröhre eingeführt wird und auf diesem Weg bis zur Blase vorgeschoben wird. Über den Katheter soll entweder Harn gewonnen oder abgeleitet werden.

Was sind transurethrale Dauerkatheter?

Der transurethrale Dauerkatheter soll helfen, die Blase regelmäßig zu entleeren und wird dabei über einen längeren Zeitraum in die Blase eingeführt. Die Blasenentleerung erfolgt hier über den Harnweg.

Im Vergleich zu anderen Kathetern wird dieser nicht selbst, sondern durch eine andere Person gesetzt und gewechselt.

Diese Form wird in zwei Unterarten unterschieden. Diese sind der Ballonkatheter und der Spülkatheter.

Der Ballonkatheter hat die Aufgabe, ein Herausrutschen zu verhindern und die Blasenentleerung auf Dauer sicher zu stellen. Aus diesem Grund verfügt er nicht nur über ein Röhrchen beziehungsweise einen Zugang, das in die Harnröhre eingeführt wird, sondern zudem noch über eine zweite Öffnung, die dazu dient, den Ballon zu befüllen und somit die Sperre gegen das Herausgleiten zu errichten.

Der Spülkatheter ist dem Ballonkatheter ähnlich, allerdings hat dieser noch einen dritten Weg. Zwei dieser drei Wege erfüllen die gleichen Funktionen wie beim Ballonkatheter. Der dritte ermöglicht darüber hinaus sogar noch Blasenspülungen. Diese Spülungen sind insbesondere nach Operationen wichtig, da durch sie beispielsweise Blut aus der Blase entfernt wird.

Der Einsatz des transurethralen Dauerkatheters erfolgt bei folgenden medizinischen Diagnosen:

  • Chronischer Harnrückstau: Dieser entsteht in Folge einer neurologischen Erkrankung und / oder Verletzung.
  • Blasenauslassobstruktion: Hier ist die Blase gestört. Urin kann nicht über die Harnwege abgeleitet werden. Angewendet wird der Katheter dann, wenn der Patient kurz vor einem chirurgischen Eingriff steht oder das Alter des Patienten andere Behandlungsformen ausschließt.
  • Schwere geistige Behinderungen / Komapatienten

Wann werden transurethrale Einmalkatheter verwendet?

Wie der Name schon sagt, werden diese Katheter nur einmal benutzt. Diese Art eignet sich besonders für Patienten, die sich selbst kathetisieren und so ihre Blase selbst entleeren. Der Urin wird dabei entweder in einen Urinbeutel oder direkt in die Toilette geleitet. Nach der Leerung wird der Katheter entfernt und entsorgt.

Ein gebrauchsfertiger Einmalkatheter zum intermittieren Selbstkatheterismus.
Ein gebrauchsfertiger Einmalkatheter zum intermittieren Selbstkatheterismus. (Bild: B. Braun Melsungen)

In welchen Fällen werden suprapubische Blasenkatheter eingesetzt?

Diese Art wird im Gegensatz zu den anderen Blasenkathetern nicht über die Harnröhre, sondern durch die Bauchwand eingeführt und dient zur dauerhaften Entleerung der Blase. Der Urin wird somit nicht über die Harnröhre abgeleitet, sondern geht einen völlig anderen Weg.

Anwendung findet dieser operativ eingesetzte Katheter vor allem bei Erkrankungen der Nieren- und / oder Harnwege sowie bei allen gesundheitlichen Störungen, die bei einer Blasenentleerung auftreten.

Katheter werden zu diagnostischen wie therapeutischen Zwecken eingesetzt

Alle Katheter werden sowohl zu diagnostischen als auch therapeutischen Zwecken eingesetzt. Die häufigsten Anwendungsbereiche in der Therapie sind:

  • Blasenentleerungsstörung
  • Prostatahypertrophie
  • langandauernde Operationen
  • große abdominale Operationen
  • Blasenspülung
  • Förderung der Wundheilung im Urogenitalbereich

Diagnostisch werden sie wie folgt verwendet:

  • Überwachung der Nierenfunktion
  • Bilanzierung der Harnausscheidung
  • Kontrastmittelinstillation (Zystographie oder beim Urethrogramm)
  • Gewinnung von sterilem Katheterurin zu Laborzwecken (selten)

Welche Risiken gibt es bei der Katheterisierung von Männern?

Beim Mann kann eine Katheterisierung durchaus risikobehaftet sein. Das liegt vor allem daran, dass der Katheter beim Mann durch den Penis eingeführt werden muss. Der männliche Penis ist ein flexibles Gebilde, so dass es beim Einführen zu ungewollten Bewegungen kommen kann. Vor allem, wenn der Katheter zu schnell eingeführt wird. Hierdurch können Verletzungen der Harnröhre entstehen, die zudem sehr schmerzhaft sind. Des Weiteren kann es unter Umständen schon zu Beginn zu Problemen kommen, da man aufgrund einer Vorhautverengung und Schwellung des Schnürrings an der Vorhaut den Eingang nicht sehen kann und somit im wahrsten Sinne des Wortes blind arbeitet.

Um die Risikogefahr zu minimieren, sollte man wie folgt vorgehen:

  • Mann in Rückenlage bringen
  • Abdeckung mit Lochtuch
  • äußere Desinfektion
  • Vorhaut steril zurückziehen
  • Spreizen der Harnröhrenöffnung
  • mehrfach desinfizieren
  • Lokalanästhetikumgel injizieren
  • Penis nach oben ziehen
  • Katheter einführen
  • bei Widerstand Penis gestreckt nach unten ziehen
  • weiter vorschieben, bis Urin kommt
  • Ballon fixieren
  • Katheter leicht zurückziehen
  • Vorhaut vorschieben

Welche Risiken gibt es bei der Katheterisierung von Frauen?

Die Katheterisierung der Frau ist im Vergleich zum Mann deutlich weniger risikolastig. Dennoch gilt auch hier ein behutsames Vorgehen. Dieses unterscheidet sich gegenüber dem Mann doch ein wenig.

  • Frau in Rückenlage bringen
  • Knie auseinanderwinkeln
  • Füße aneinander anlegen
  • mit Lochtuch abdecken
  • Vulva von ventral nach dorsal desinfizieren
  • kleine Schamlippen spreizen und mehrfach desinfizieren
  • Harnröhrenausgang desinfizieren
  • Gleitmittel einbringen
  • Katheter einführen
  • unter leichtem Druck vorschieben bis Urin kommt
  • Ballon fixieren
  • Katheter leicht zurückziehen

Sind diese Verfahren schmerzhaft? Wie werden Katheter gewechselt?

In der Regel erfolgt vor allem die Fremdkatheterisierung unter Anwendung eines Lokalanästhetikums. So sind die Verfahren in den meisten Fällen schmerzfrei.

Der Wechsel eines Katheters muss, um Infektionen zu vermeiden, unter strengen hygienischen Voraussetzungen erfolgen. Damit es nicht zu Komplikationen oder Infektionen kommt, sollte wie folgt vorgegangen bzw. folgende Punkte beachtet werden:

  • Beutel nicht vom Katheter entfernen
  • Wenn Entfernung notwendig, beide Enden (Katheter und Beutel) gründlich desinfizieren
  • Katheter nicht offen halten, Bakterienbefall möglich
  • Beutel schnellstens entleeren, Bakterienansammlung möglich
  • Katheterausgang und Umgebung täglich waschen und desinfizieren
  • Urin stets kontrollieren auf Blut

Das Einführen der Katheter erfolgt dann wieder wie oben beschrieben.

Was ist ein Herzkatheter und wozu dient er?

Ein Herzkatheter ist ein dünnes, flexibles Röhrchen, welches durch die Blutbahn zum Herzen geführt wird. Dieses Verfahren nennt man auch Herzkatheteruntersuchung. Diese ist eine invasive Untersuchung des Herzens. Mit ihr können Ärzte der viele Erkrankungen diagnostizieren und in einigen Fällen auch sofort behandeln.

Videotipp: Prof. Dr. Hans-Reiner Figulla, Direktor der Klinik für Innere Medizin 1 am Universitätsklinikum Jena, erklärt, wie iene Herzkathter-Untersuchung abläuft.

Was ist ein Rechtsherzkatheter / venöser Katheter?

Ein Rechtsherz-Katheter oder auch venöser / Einschwemm-Katheter wird bei der Untersuchung in eine Vene eingeführt. Diese liegt entweder in der Armbeuge oder in der Leistengegend. Von hier aus wird der Katheter dann bis in die rechte Herzkammer und auch in die Lungenschlagader geschoben. Diese Katheter besitzen einen kleinen Ballon an ihrer Spitze, wodurch sie in den Blutstrom besser eingebracht werden können und sich somit leichter vorwärts bewegen lassen. Mit dieser Untersuchung kann der Druck der rechten Herzkammer und der Lungenschlagader bestimmt werden. Für weitere Kontrollen der Herzkammer und -klappen sowie des Blutflusses kann über den Katheter noch ein Kontrastmittel injiziert werden.

Was ist ein Linksherzkatheter / arterieller Katheter?

Ein Linksherz-Katheter oder auch arterieller / großer Katheter wird bei der Untersuchung in eine Arterie (Schlagader) in der Armbeuge, Handgelenk oder Leiste eingeführt. Dann wird der Katheter bis in die linke Herzkammer vorgeschoben und ein Kontrastmittel injiziert. Mit dieser Methode lassen sich Beurteilungen der linken Herzkammer, Aorta (Hauptschlagader), Herzklappen und der Blutfluss durchführen.

Wann ist eine Herzkatheter-Untersuchung notwendig?

Herzkatheter-Untersuchungen werden vor allem dann notwendig, wenn Patienten über Beklemmungsgefühl, Brustschmerzen oder Kurzatmigkeit klagen. Aber auch in Folge eines Herzinfarktes ist diese Untersuchung angebracht. Weitere Gründe für die Durchführung einer Herzkatheter-Untersuchung sind:

  • Dehnungen von verengten oder verschlossenen Blutgefäßen
  • vor Herzoperationen (Herzklappen, Bypässe)
  • Verdacht auf Funktionsstörungen des Herzens
  • Verdacht auf krankhafte Veränderungen des Herzens
  • Entnahme von Gewebeproben bei Herzmuskelentzündungen

So sieht ein Katheter-Labor von innen aus: Der Kardiologe schiebt über die Leiste einen Führungskatheter zu einer verengten Stelle und weitet sie.
So sieht ein Katheter-Labor von innen aus: Der Kardiologe schiebt über die Leiste einen Führungskatheter zu einer verengten Stelle und weitet sie. (Bild: BV-Med)

Wie läuft eine Herzkatheter-Untersuchung ab, ist eine Narkose notwendig und wie lange dauert sie?

Diese Untersuchung findet meistens in Krankenhäusern, teilweise aber auch in speziellen Praxiskliniken statt, die über ein Katheter-Labor verfügen. Die Vorbereitung auf diesen Eingriff ist ähnlich wie bei jeder anderen Operation. Sechs Stunden vor dem Eingriff darf man keine Nahrung mehr zu sich nehmen. Unmittelbar vor dem Eingriff wird die für die Injektion benötigte Stelle gereinigt, rasiert und desinfiziert. Ein Lokalanästhetikum betäubt die betreffende Stelle. Bei Bedarf wird auch ein Beruhigungsmittel bereitgestellt.

Nun wird die Stelle durch den Arzt punktiert und der Katheter eingeführt. Unter leichtem Druck schiebt der Arzt diesen nun bis zum Herzen vor. Dabei ist eine ständige Sichtkontrolle am Monitor notwendig. Schmerzhaft ist diese Untersuchung nicht, da die Gefäßinnenwände kein Schmerzempfindsamkeit besitzen.

Wenn das Herz erreicht ist, wird über den Katheter ein Kontrastmittel gespritzt, so das die Herzkranzgefäße sichtbar werden. Dieses führt zu einem kurzen Wärmegefühl. Bei einer Dehnung eines Gefäßes kann es zu einem kurzen Herzschmerz kommen, der aber nach der Dehnung schnell wieder nachlässt.

Der Patient kann die Bilder seines Herzens am Monitor mitverfolgen. So hat er einen Einblick und kann sich über seinen Zustand direkt aufklären lassen. Nach zirka 30 Minuten ist die Untersuchung beendet. Bei Feststellen weiterer Probleme oder der Notwendigkeit weiterer Behandlungen kann der Eingriff auch wesentlich länger, nämlich bis zu einigen Stunden, dauern.

Wenn die Untersuchung beendet ist, wird ein Druckverband angelegt. Nach zirka fünf Stunden Beobachtung in der Klinik kann der Patient dann nach Hause entlassen werden. Wird der Katheter in der Leiste eingeführt, ist nach der OP eine Bettruhe von vier Stunden einzuhalten. Bei Engstellen ist ein Klinikaufenthalt von zwei Tagen zur Nachbeobachtung notwendig.

Egal wie der Eingriff verlaufen ist, danach ist eine mehrtätige Schonung zu Hause einzuhalten und das Heben schwerer Lasten zu vermeiden.

Welche Risiken bringt die Herzkatheter-Untersuchung mit sich?

Die Herzkatheter-Untersuchung ist eine Behandlung mit sehr geringen Risiken. Das liegt vor allem daran, dass für den Eingriff kaum Schnitte notwendig sind. Der Zugang erfolgt über Blutgefäße. Komplikationen kommen nur bei etwa einem Prozent der Eingriffe vor, wodurch diese Art der Untersuchung nochmals als sicher unterstrichen und belegt wird.

Trotzdem darf man nicht vergessen, dass es sich hierbei um eine Operation am Herzen handelt. Das bedeutet, dass die Risiken, sofern sie auftreten, umso größer und schwerwiegender sind.

Die größten und gängigsten Risiken einer Herzkatheter-Untersuchung sind:

  • Blutungen und Blutergüsse an der Einstichstelle
  • Verletzungen von Gefäßen oder Nerven
  • Herzrhythmusstörungen
  • allergische Reaktionen (Kontrastmittel als Auslöser)
  • Herzinfarkt
  • Schlaganfall

Das Risiko erhöht sich, wenn im Vorfeld bereits Herzerkrankungen oder auch Begleiterkrankungen vorhanden waren. Die gute Nachricht ist auch hier: Dieses Verfahren ist nahezu schmerzfrei. Das liegt daran, dass die Einstichstelle betäubt wird und die Innenwände der Blutgefäße nicht schmerzempfindlich sind.

Wie gut sind die Heilungschancen nach einer Herzkatheter-Untersuchung?

Die Heilungschancen sind in der Regel recht gut. Allerdings sind diese auch immer abhängig von der Art des Eingriffes und der Verfassung des Patienten. Die Heilung wird verbessert, wenn man sich an einige Punkte hält. Diese sind:

  • zirka sechs im Bett liegen bleiben (Nachblutungen werden so vermieden)
  • 24 Stunden nach der OP kein Auto fahren
  • keine schweren Lasten heben
  • ein paar Tage Anstrengungen vermeiden, sich schonen

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