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Medizintechnik-Patent der Woche Verfahren und Anordnung zum Herstellen eines Implantats

Redakteur: Julia Engelke

Heute: ein Verfahren und Anordnung zum Herstellen eines Implantats. Die Medizintechnik-Industrie ist führend bei der Anmeldung von Patenten. Aus der Fülle an Einreichungen beim Deutschen Patent- und Markenamt wählt die Devicemed-Redaktion wöchentlich ihr Patent der Woche.

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Ein Verfahren und Anordnung zum Herstellen eines Implantats.
Ein Verfahren und Anordnung zum Herstellen eines Implantats.
(Bild: DPMA)

Die Erfindung bezieht sich unter anderem auf ein Verfahren zum Herstellen eines knochenzellenbewachsenen Implantats. Erfindungsgemäß ist vorgesehen, dass zwischen eine Elektrode (31) und eine Gegenelektrode (70) eine elektrische Spannung angelegt wird, die dauerhaft oder zumindest im zeitlichen Verlauf überwiegend die Elektrode (31) mit einem negativen Potential und die Gegenelektrode (70) mit einem positiven Potential beaufschlagt und einen Stromfluss zwischen Elektrode (31) und Gegenelektrode (70) hervorruft, wobei sich ein Implantatsgrundkörper (30) des Implantats, der aus oder zumindest auch aus zumindest einem elektrisch leitfähigen Material besteht, in einem Knochenzellen (50) enthaltenden Zellkulturmedium (40) befindet und selbst die Elektrode (31) bildet, oder die Elektrode (31) in dem genannten Zellkulturmedium (40) an oder in der Nähe des Implantatsgrundkörpers (30) angeordnet ist.

Patentdaten:

  • Aktenzeichen: DE 10 2019 207 417 A1
  • Anmeldetag: 21.05.2019
  • Offenlegungstag: 26.11.2020
  • Anmelder: Universität Rostock, 18055 Rostock, DE
  • Erfinder: Gimsa, Jan, 18146 Rostock, DE; Witte, Wanda, 15537 Grünheide, DE

Die Angaben sind dem Depatisnet des Deutschen Patent- und Markenamtes im Original-Wortlaut entnommen.

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